Samstag, 10. Dezember 2016

Leider nur ganz kurz

... mein geplanter Post für heute mit Bildern vom Adventsgewinn und der Nikolauswichtelei muss leider krankheitsbedingt noch warten. Ich bin rückfällig geworden und leg mich, weil es "so schön" war, nochmal mit den fiesen Erkältungsbazillen an. Ich hoffe, ich bin morgen besser drauf.
Habt einen schönen 3. Advent und bleibt schön gesund! Seid lieb gegrüßt von Lene

Dienstag, 6. Dezember 2016

Am 6. Dezember...

Ach, du lieber Nikolaus,
Komm ganz schnell in unser Haus.

Hab so viel an dich gedacht!
Hast mir doch was mitgebracht?

Ja, hat er!!! 
Das heißt in diesem Fall war es ja eine Nikolausin bzw. ganz genau gesagt sogar
Nicole
Sie hatte nicht nur diese schöne Idee mit dem Karten-Adventskalender, sondern sie hat mir auch die Nikolaus-Karte geschickt. Und damit der Kalender nicht womöglich unterbrochen wird, möchte ich Euch die Post mit der Nr. 6 gern zeigen. Ich bin zwar recht spät dran, aber hoffentlich noch nicht zu spät.
Morgens um 5 Uhr in aller Hektik fand ich es einfach nicht passend, ihn so nebenbei zu öffnen. Aber da war auch noch nicht abzusehen, dass mich im Laufe des Tages die Erkältung so sehr erwischen würde. 
Und nun freu mich um so mehr über diese schöne Post vom Nicol(e)aus - 


sie hat einen so schönen Stern für mich gefaltet.


Hab ganz lieben Dank dafür!

Ich werde mich jetzt wieder dezent zurückziehen und sehen, wie ich den "Schnief" in die Schranken weisen kann. Morgen ist ein ganz besonderer Tag in unserer Werkstatt - jedes Jahr gestalten wir Mitarbeiter gemeinsam mit den behinderten Beschäftigten einen Weihnachtsgottesdienst. Alle sind mit großer Begeisterung dabei und man kann die Gemeinschaft besonders spüren. Gerade dieses Ereignis lässt sich niemand gern entgehen - auch ich nicht.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Nikolausabend und viel Gesundheit, damit Ihr die lichterhelle Adventszeit recht genießen könnt.
Seid von ❤ gegrüßt von Lene
Keine Ahnung, warum die Schrift heute weiß hinterlegt ist???

Sonntag, 6. November 2016

Von A wie Alltag bis S wie Stralsund

Oh, wie lang liegt mein letzter Post doch schon zurück. Dabei war eine so lange Sendepause nie nicht gewollt. Das könnt Ihr glauben. Aber irgendwie hat mich der (Arbeits-)Alltag nach Schweden-Urlaub und Geburtstags-Auszeit recht gut auf Trab gehalten. Es blieb viel liegen und musste nachgearbeitet werden. Das ist allerdings ein ganz laaangweiliges Thema für einen Post.
Viel schöner war die kleine Wochendend-Auszeit im schönen Stralsund - gemeinsam mit Flori & Suse. Sie liegt zwar auch schon einige Wochen zurück und das Wetter war alles andere als nett, dennoch denken wir noch immer an die schönen gemeinsamen Stunden. Wie gesagt, das Wetter hat nicht zum fotografieren eingeladen, deshalb gibt es lediglich den Blick aus dem Hotelzimmer



und einige Schnappschüsse aus dem Ozeaneum, in dem wir zum ersten Mal waren und das uns sehr beeindruckt hat. Die Schnappschüsse sind alle mit dem Handy aufgenommen, deshalb lässt die Qualität etwas zu wünschen übrig. 






Leider hab ich mir die Namen der Fische nicht merken können, aber dies ist auf jeden Fall ein Rochen.


Den Quallen geht man ja eigentlich liebend gern aus dem Weg, aber wenn man sie aus so sicherem Abstand beobachten kann, sind sie wirklich faszinierend.
Ich hatte übrigens mal eine unliebsame Begegnung mit einer Feuerqualle - ein Reise-Souvenir der ganz speziellen Art, auf das man liebend gern verzichtet.


Diese Gesellen leben auf dem Dach des Ozeaneums und können den Blick über die Stadt genießen. Es sind mehrere Paare, die jeweils farblichen Arm"schmuck" tragen.


Das Abendessen zu viert und der Sonntag-vormittägliche Besuch bei den Meeresbewohnern waren die Highlights dieses Wochenendes. Flori & Suse mussten am Sonntagmittag leider wieder nach Hause, während wir beiden "Alten" noch einen leckeren Abendschmaus in einem historischen Gasthaus genossen haben.
Und wie könnte es anders sein... ich musste vor der Abreise am Montag noch in ein Woll-Geschäft. Mindestens eine Kleinigkeit findet man immer ☺

Naja, und weil das Leben nicht nur aus Arbeit besteht und die bunte Wolle nicht etwa im heimischen Regal Moos ansetzen soll, bin ich fleißig beim Werkeln. Allerdings war ich in letzter Zeit sehr nachlässig mit dem Fotografieren. So kann ich gerade nur eines zeigen...


... und buntes Machwerk für eine besonders schöne Zeit im Jahr.

Übrigens, seit einigen Monaten bin ich mit meinen Werkeleien auch bei der Fachfrau Berlin zu finden. Dort habe ich ein Fach gemietet, welches ich regelmäßig fülle mit meinen Kleinigkeiten. Ansonsten muss ich mich um nichts kümmern. Inzwischen läuft es auch ganz gut. Aber nach dem Weihnachtsgeschäft werde ich wohl ein Verschnauf-/Verkauf-Päuschen einlegen. Zum einen möchte ich auch wieder mal was für mich ganz persönlich werkeln und außerdem gibt es ein Angebot für einen Markt im Frühsommer. Der Frühsommer ist zwar noch weit, aber die Erfahrung hat gezeigt...
am Ende fehlt doch garantiert wieder die Zeit für dies und das.

Und bevor ich mich für heute verabschiede, wollte ich an dieser Stelle noch ein ganz herzliches
❤ Dankeschön ❤ an Nicole
senden, weil sie auch in diesem Jahr das


organisiert ☺ eine ganz besondere Freude!!!

Nun wünsche ich Euch eine nette Woche - so usselig das November-Wetter auch wird, macht es Euch gemütlich und schön!

Seid ganz herzlich gegrüßt
von Lene






Sonntag, 9. Oktober 2016

Schärenglück Teil 5 oder angekommen im Alltag

Die ersten 4 Tage (Arbeits-)Alltag liegen also hinter uns. Es ist schön, wenn sich die Kollegen über die Rückkehr freuen und man spürt, dass der Urlaub tatsächlich neue Energie freigesetzt hat. Aber... wir denken doch noch sehr oft ans Schärenglück zurück. Eines unserer Ziele steht ja noch aus:

... die Insel Öland, die auch Schwedens Sonneninsel genannt wird und die man über eine kilometerlange Brücke von Kalmar aus erreicht. Öland ist eine flache Hochebene und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über ca. 140 km und ist max. 16 km breit. 


Kleine Bäume und eine Heidelandschaft bestimmen das Bild. 


Es gibt auf Öland unzählige Steinmonumente und archäologische Fundstätten... und natürlich die Windmühlen. Sie waren im 19. Jahrhundert Statussymbol der Bauern und dienten der Selbstversorgung.





Die Schweden lieben Öland wegen der Sonne und des tollen Sandstrands. Aber natürlich muß man, wenn man von Öland spricht, auch die Schlösser Borgholm (1806 niedergebrannt und heute Ruine) und das Sommerschloss Solliden - siehe unten - erwähnen.

 



Schloss Borgholm mag zwar eine Ruine sein, aber die Besucher-WC's sind ganz offensichtlich auf dem neuesten Stand. Die Türen ließen sich nicht einfach öffnen.  Es gibt eine Bedienungsanleitung: man versende eine sms mit einem Code und bekomme als Antwort eine 5-stellige Zahlenkombi zurück mit der man dann "Sesam öffne Dich" spielen kann. Ich habs probiert - es ging eins-fix-drei!


... ein kleines Stück an Schafweiden vorbei, dann beginnt das weitläufige Gelände des königlichen Sommerschlosses Solliden


Leider waren wir Mitte September um einige Tage zu spät, um auch das Innere besichtigen zu können. So blieb nur ein Blick auf einige vorgelagerte Pavillons, in denen Kunsthandwerker ihre Produkte anbieten und in denen für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt wird. Wir haben nur eine verschlafene Idylle vorgefunden...




... und die herrlich roten Rosen am Eingang bewundert.
Es könnte einem fast Dornröschen einfallen.


Für uns, ehrlicherweise muss ich sagen vor allem für mich, gab es noch ein verlockendes Ziel, recht weit im Norden der Insel. Das Ullcentrum Öland - Ull = Wolle...
Es ist ein unscheinbarer grauer Flachbau am Ende des Ortes Löttorp und doch beherbergt er sooo viele Schätze für ein wollverliebtes Herz wie meines! Es gibt hier sowohl Wolle zum Stricken, häkeln, filzen und und und als auch fertige Produkte. Zum Glück hatte ich mich vorab auf der Internet-Seite informiert, sonst...



Mit diesen Schätzchen bin ich letztendlich heimgekehrt - ein bissel was für warme Füße, für ein zartes Schultertuch und für einen Halsschmeichler. 


Die Insel hat ihrem Namen an diesem Tag alle Ehre gemacht und uns mit ihrer Sonne verwöhnt.
Und das wir das Königsschloss selbst nicht sehen konnten, war Pech. Wir waren gerade mal 3 Tage zu spät. Aber dafür hat ja das kleine Woll-Schloss mein Herz erobert :-)


Und damit verabschieden wir uns von unserer Schweden-Auszeit 2016, die uns viele herrliche Bilder ins Herz gezaubert hat, von denen wir so manche noch recht lange mit in den Alltag nehmen werden. 

Die kommende Woche wird von den Arbeitszeiten recht lang werden und das frühe Aufstehen in der Dunkelheit ist auch noch nicht wieder zur Routine geworden, aber dann...
... liegt schon wieder ein verlängertes Wochenende in Stralsund vor uns!
Wir lesen uns!

Bis dahin - lasst es Euch gut gehen, bleibt schön gesund und frohen Mutes
- seid herzlich gegrüßt von Lene

Montag, 3. Oktober 2016

Schärenglück - Teil 4

Der vorletzte Teil unseres kleinen Reiseberichts besteht einfach aus Schärenglück-Film-Schnippseln.
Der freundliche Herr an meiner Seite war Kameramann und Regisseur gleichermaßen und an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an ihn, dass er unsere schönen Erinnerungen diesmal sogar in lebenden Bildern festgehalten hat. Wobei die Hauptdarstellerin Frau Sonnhilde Sonne, uns dabei sehr zugetan war.

Das Besondere an diesem Refugium sind die uralten Eichen, die nicht nur Schatten spenden, sondern irgendwie auch sehr viel Ruhe ausstrahlen. 

Hier seht man den Blick quasi von der Rückseite (oder Vorderseite?) unserer Insel. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir sie mit dem Ruderboot und zu Fuß über einen kleinen Trampelpfad überhaupt erreichen konnten. 


Und wir kehren nochmals kurz nach Karlskrona zurück


Mit dem heutigen Feiertag geht unser Urlaub nun tatsächlich zu Ende. Ich hab das Gefühl, dass ich viel länger als 3 Wochen fernab des Alltagstrotts war. Einerseits natürlich ein gutes Zeichen der Erholung, andererseits macht es den Einstieg nicht gerade leichter. Aber... die erste Woche ist ja schon mal etwas kürzer. Spätestens am Wochenende folgt noch der fünfte Teil unserer Reise-Erlebnisse mit dem Besuch auf der Insel Öland.

Ich wünsche Euch eine möglichst goldene Oktober-Woche -
seid herzlich gegrüßt von Lene

Freitag, 30. September 2016

Schärenglück Teil 3 - Inselhopping

Von unserem Eiland aus konnten wir ja immer auch ein gegenüber liegendes Ufer erkennen, zu dem wir mit dem Ruderboot nicht so wirklich gut hingelangen konnten. Natürlich hat uns auch interessiert, wie die Welt (von) dort aussieht. Also machten wir uns auf den (Land)Weg von unserem beschaulichen Saljö über Fajö (die Insel auf dem der grüne Kamerad stand) bis nach Tjurkö...



Die erste Insel, die man über eine recht große,  geschwungene Brücke erreichen kann, heißt Senoren. Nicht zu verwechseln mit Senioren :-) Hier sieht man die Brücke...


... und das ist der Blick, der sich einem von ihrer Mitte aus bietet


Gegenüber ist das Ufer von Karlskrona zu erkennen.
Unterhalb der Brücke, das war auf den Bildern nicht wirklich zu erkennen, schwamm eine Schwanenfamilie mit drei Jungen vorbei. Ein herrliches Bild! 

  
Und hinter der Brücke, gleich unterhalb des Felsens (vom 1. Bild), ist man plötzlich bei den Wikingern daheim. 






Es war aber niemand zu Hause und ich weiß auch nicht, ob es ihnen gefallen hätte, dass wir da so ungebeten unsere Nase überall reinstecken?

Und hier müssten wir ungefähr unserer Insel gegenüber stehen.



Dies war eine typische Inselhaltestelle - sowohl für die Fähren nach Karlskrona und Nachbarinseln als auch den einen oder anderen Bus



Sturkö ist die größte Insel im Schärengarten von Blekinge und liegt südwestlich von Karlskrona. Die Insel ist über Straßenbrücken mit den Nachbarinseln und dem Festland verbunden, wobei die Fahrstrecke von Karlskrona rund 30 Kilometer beträgt. In den Sommermonaten wird die Insel zudem regelmäßig von Ausflugsschiffen auf den Rundtouren durch die Schären angelaufen.
Sturkö dehnt sich über eine Fläche von fast 578 Hektar aus, ist aber mit nur rund 1.300 Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von etwas mehr als 2 Einwohnern je Quadratkilometer ziemlich dünn besiedelt. Die Insel ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel in der Region und idealerweise erkundet man die Insel mit dem Fahrrad, um möglichst viel von der schönen Natur in Ruhe genießen zu können.
Das größte Dorf auf Sturkö ist Kullen an der Nordspitze der Insel, mit Lebensmittelladen, einem netten Café und der restaurierten Windmühle Sturkö Kvarn. 


Westlich von Sturkö liegt die kleinere Insel Tjurkö, die ebenfalls über eine Straßenbrücke zu erreichen ist. 



Und von hier aus hat man die offene Ostsee vor sich.



Beide Inseln sind wirtschaftlich von der Landwirtschaft und dem Fischfang geprägt, früher auch einmal durch den Abbau von Steinen. An vielen Stellen beider Inseln zeugen verlassene Steinbrüche von einer Zeit, als auf den Inseln Pflastersteine gebrochen wurden. Auf der Nachbarinsel Tjurkö kann man sich beispielsweise an der Tjurkö Stenhuggeri, dem ehemals größten Steinbruch in Schweden, ein Bild von den früheren Methoden des Steinabbaus machen.



Da Tjurkö zusammen mit der gegenüberliegenden Insel Aspö, die nur mit der Fähre oder dem Boot zu erreichen ist, die etwa 1.200 Meter breite Hauptfahrrinne nach Karlskrona flankiert, befinden sich dort zwei große alte Festungsanlagen zum Schutz der Marinebasis. An der Westseite von Tjurkö das sehenswerte Kungsholms Fort und an der Ostseite von Aspö das mächtige Kastell Drottningskär.

Diese historischen Bauten haben wir nicht wirklich gesehen, aber was uns immer wieder aufgefallen ist, sind diese mächtigen Gebäude, die mitten in der See zu stehen scheinen. 


Was mir persönlich persönlich an der der Insel Tjurkö besondere Freude bereitet hat, war einfach die Ruhe und Beschaulichkeit, die sie ausstrahlt. Ich merke doch immer wieder, dass ich ein Landei (geblieben) bin, der das Herz höher schlägt, wenn sie einen Hahn krähen hört. Und wenn das Land noch am Wasser liegt und es rot-weiße Holzhäuser gibt, dann ist meine Idylle perfekt.





Dies ist ganz individueller Grundstücksaufgang, direkt am Weg...



... zum ...

 

... Ende der Insel ...



... wo man sich mit dem Blick ans "schwarze Brett" die Wartezeit auf die Fähre verkürzen kann.




Sogar für die Woll-Lüstigen unter uns war eine Info dabei :-)

Das war ein wirklich kleiner Einblick in die Inselwelt der Schären um Karlskrona. Wir waren in diesem Jahr auch nicht wirklich oft und viel unterwegs, weil unser "eigenes Eiland auf Zeit" bei herrlich sommerlichem Wetter soviel Gelegenheit zur Entspannung geboten hat. 

Nichtsdestotrotz Fortsetzung folgt

Jetzt wünsche ich Euch allen ein schönes langes Wochenende - wie das Wetter auch wird, macht es Euch schön!
Seid herzlich gegrüßt von Lene