Sonntag, 16. Dezember 2007

3. Advent

In den letzten Tagen sind die Grußkarten für unsere Verwandten und Freunde entstanden. Es ist für mich jedes Jahr ein besonderer Teil der (Vor-)Weihnachtsfreude. Allerdings, das muss ich zugeben, bin ich wie immer recht spät dran und so kann ich nur hoffen, dass alle Kärtchen noch rechtzeitig ihren Empfänger erreichen.

"Nebenbei" sind mir folgende schöne Zeilen begegnet:

Wann fängt Weihnachten an?
Wann - ja wann?

Wenn der Schwache
dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kraft des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht,
sondern du gehst so wie du bist darauf zu,

dann - ja dann fängt Weihnachten an!
(Rolf Krenzer)

Kommentare:

  1. Wow, die sind ja toll geworden! Ich habe meine Karten dieses Jahr auch selber gebastelt, aber so schön sind meine leider nicht geworden. Na ja, ich lerne halt noch! :-)

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  2. Schöne Karten und schönes Gedicht von Rolf Krenzer!
    Ich kenne es auch und habe beim Lesen gerade wieder gedacht,dass ich wieder zu viel Hektik und Stress in der Adventszeit mache und dass es doch auf ganz andere Sachen ankommt! Werd mich die Restzeit bemühen,an das Wesentliche an Weihnachten zu denken...Danke für`s Gedicht!Doro

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  3. Wunderschöne Karten hast Du gemacht, ich machte sie in den letzten Jahren auch selber und stellte fest, daß das eine schöne, auch meditative Beschäftigung mit den Empfängern ist, auf die persönlich ich die Karten versuchte abzustimmen. Nun ja, vielleicht habe ich nächstes Jahr wieder Muse, diese schöne Adventbeschäftigung wieder aufzunehmen. Danke Dir für das Gedicht, ich kannte es noch nicht.
    Lieber Gruß vom Wurzerl

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  4. Hallo Marlene, über deine Karten freut man sich sicher, auch wenn sie zu spät ankommen. Das kannst du noch immer auf die Post schieben. Ich wünsch dir weiterhin eine schöne Adventswoche. LG, Andrea

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  5. Wunderschön deine Karten und das Gedicht regt zum Nachdenken an.

    LG *R*

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  6. Liebe Marlene,
    ich bin ganz begeistert von Deinen Karten. Sie sind so schön geworden. Ich habe in diesem Jahr keine gebastelt, mir war nicht danach.
    Und das Gedicht, das ich noch nicht kannte, ist nachdenkenswert. Vielen Dank dafür.
    Viele Grüße
    Margrit

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  7. Dankeschön für Eure netten Komplimente. Ich freue mich sehr, solch persönliche Post verschicken zu können. Was ich allerdings bedauere ist, dass durch die Zeitknappheit doch wieder mal viel zu viel Hektik entstanden ist.
    Nun hoffe ich, dass alles noch pünktlich am Ziel ist. Ach, ich denke schon. So langsam ist die Post auch wieder nicht.
    Nun wünsche ich Euch möglichst viele Augenblicke der Besinnlichkeit und Muße neben all der ganz von allein aufkommenden Hektik.
    Ich werde morgen nachmittag eine wunderbare Gelegenheit dazu haben - zwischen all der Betriebsamkeit feiern wir mit den behinderten Beschäftigten den alljährlichen Weihnachtsgottesdienst.
    Also nochmals herzlichen Dank für Eure netten Zeilen - liebe Grüße von Marlene

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  8. Sehr schön sind deine Karten geworden
    Dieses Jahr bin ich leider nicht zum
    Basteln von Weihnachtskarten gekommen
    es war einfach zu hektisch in den
    letzten Wochen bei uns.
    Wünsche dir ein gutes gelingen beim
    Stricken der Fausthandschuhe.
    Liebe Grüße Regina

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  9. Kära Marlene,

    jag ville tacka dig för i år och önskar dig och din familj
    en riktig

    GOD JUL och GOTT NYTT ÅR.

    Kära hälsningar från Sverige
    *Romy*

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