Sonntag, 24. Februar 2008

Sonntag Nachmittag

Vor dem Kuchen-Anschnitt haben wir eine Tour mit dem Rad gemacht. Wir sind raus aus der Stadt gefahren und ein Stück dem Mauer-Rundweg gefolgt. Genau diese Idee hatten außer uns allerdings noch viele Andere, was bei dem herrlichen Sonnenschein natürlich kein Wunder ist. Auf dem Rückweg sind wir auf einem Feldweg gelandet, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht - eine ausgefahrende Traktor-Spur. Könnte sein, dass ich morgen Muskelkater habe. Das nehme ich mit Humor und lass es mir durch den leckeren Kuchengenuss versüßen. Er ist echt lecker - nun kann ich ihn wirklich weiter empfehlen. Deshalb kommt hier auch das Rezept dazu:

Apfel-Käsekuchen ohne Boden
Zutaten:
3 Eier, 100 g Butter, 200 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 4 EL Rum (oder 4 Tropfen Rum-Aroma), 2 TL abger. Zitronenschale, 75 g Grieß, 1/2 Pck. Backpulver, 1 Pck. Vanillepuddingpulver, 750 g Magerquark, 200 ml Sahne, 1 Prise Salz, 4 - 5 Äpfel, 5 EL Aprikosenkonfitüre, etwas Puderzucker
Zubereitung:
1. Eier trennen, Butter schaumig schlagen, Zucker, Vanillezucker, Rum und Zitronenschale unterrühren. Eigelbe einzeln unterschlagen. Grieß, Back- und Puddingpulver unterrühren. Portionsweise Quark und steif geschlagene Sahne unterheben. Eiweiß mit Salz steif schlagen, unterheben. Teig in eine gefettete Springform (Dm 26 cm) füllen.
2. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160) vorheizen. Äpfel waschen, schälen, vierteln, entkernen.
Auf der gewölbten Seite mehrfach einschneiden, mit der Seite nach oben auf der Käsemasse
verteilen und ca. 70 Min. backen. Nach ca. 40 Min. abdecken.
3. Fertigen Kuchen ca. 10 Min. im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Konfitüre erwärmen. Äpfel damit einpinseln, Kuchen mit Puderzucker bestäubt servieren. (den letzten Schritt haben wir vergessen - tut dem Geschmack aber keinerlei Abbruch)

Heute vormittag hatte ich mich mal wieder am Karten-basteln versucht. Entstanden sind 2 Exemplare zu Ostern. Ein kleiner Anfang...



































Und nun werde ich mich mit einem Riesenglas Apfelschorle auf's Sofa zurückziehen, um zu lesen und in diesem schönen Heftchen zu schmökern.

Übrigens, seit vergangenen Sonntag nehme ich eine winzige Tablette gegen meinen hohen Blutdruck. Er ist schon deutlich gesunken und lag gestern bei 117/72. Ich fühl mich pudelwohl und hab keinerlei Nebenwirkungen. Gleichzeitig hab ich begonnen, viiiiiel Wasser oder eben Apfelschorle zu trinken. So bin ich sogar schon 1 kg los. So kann's jetzt weitergehen!!!

Himmlische Käsekuchen...

... war der Titel einer Zeitschrift über einer kleinen Auswahl leckerer Käsekuchen-Rezepte. Ich hab mich für einen Käse-Apfel-Kuchen entschieden, weil ich die Kombination Quark + Obst besonders liebe. Gestern nachmittag haben wir uns gemeinsam ans Werk gemacht. Schon der pure Teig allein war soooo lecker!!! Und so sieht er nun in ganzer Pracht aus -

ich halte noch tapfer durch bis zum Kaffeestündchen. Und, eine Kostprobe gefällig? - Ihr seid herzlich eingeladen!!!

Sonntag, 17. Februar 2008

Also...

... es lässt sich sehr schön werkeln am neuen Arbeitsplatz direkt unter'm Fenster. Das Chaos danach ist zwar das gleiche geblieben...

... aber 1-fix-3 auch wieder beseitigt. Ich bin richtig begeistert von meinem neuen Refugium.

Übrigens das Choas ist von diesen 4 verursacht worden:

Gestern abend ist meine Granny-Decke wieder etwas bunter und größer geworden.

Und nun geht mein schönes langes Wochenende schon wieder seinem Ende entgegen - die 2 Urlaubstage (Donnerstag/Freitag) sind viel zu schnell vorüber gegangen. Aber ich denke, ich hab sie recht gut genutzt. Nun bin ich wieder gewappnet, für eine neue Runde im Büro-Karussell.
Auch Euch allen wünsche ich eine schöne, stressarme, erlebnis- und erfolgreiche Woche!!!

Freitag, 15. Februar 2008

Endlich wieder Muße...

...zum bloggen. Es hat mir echt gefehlt - ich bin nur hier und da ein bißchen umhergebummelt in der bunten, kreativen Blogwelt. Im Büro gab's ein strammes Programm und dementsprechend hing ich abends oft in den Seilen. Und schon sind eins, zwei Wochen vorüber.

Ein bißchen hat sich aber doch getan. Ein roter Traktor...

... ist inzwischen aus dem gelb-blauen Möbelhaus zu mir ins kleine Kämmerchen getuckert. Nun kann ich in einem Dreh alle Bastel-Utensilien erreichen - tolle Sache!

Es fehlt noch ein wenig Deko und viele Kissen für kuschelige Lesestündchen. Schon jetzt fühle ich mich aber sehr wohl in meiner "kleinen Welt".













Der Schreibtisch wird ganz sicher nicht immer so aufgeräumt bleiben. Wenn erst die Oster-Bastelei beginnt...

































Ich hab mich durch einige Schubladen, Kistchen und Kästen mit all meinen "Schätzen" gearbeitet und dabei sind mir natürlich auch so manche Erinnerungs- "stücke" über den Weg gelaufen wie z.B. dieses Foto von meinem allerersten Besuch im Tierpark Berlin - es muss 1966 gewesen sein. Damals waren diese Aufnahmen mit Löwenjungen obligatorisch. Ich hätte, wenn ich mich recht erinnere, allerdings gern darauf verzichtet. Mein großer Bruder sieht auch nicht besonders locker aus.

Irgendwann mussten mir dann auch die vielen Reste bunter Sockenwolle in die Hände fallen. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und hab auf dem Sofa nicht die Hände in den Schoß fallen, sondern die Nadeln klappern lassen. So sind die Socken für Klein-Felix entstanden. Bei Baby-
Socken sieht man so herrlich schnell das Resultat.















Alle übrigen Reste werden Verwendung in einer kunterbunten Flickendecke finden - der Anfang ist bereits gemacht... Natürlich wird sie noch ergänzt durch dezentere Farben/Muster, damit man nicht in den totalen Farbrausch verfällt. Doch vor allen Dingen sollten die Reste eine neue Bestimmung finden.

Dieses Kärtchen ist für unseren Kollegen Frank, den Sporttherapeuten unserer Werkstatt, entstanden. Wunderbar, wenn sich - wie hier - so schnell passende Motive finden lassen.

Sonntag, 3. Februar 2008

Unglaublich aber wahr...

... es ist schon Februar!
Die letzte Woche verging wieder mal in Windeseile. Der Höhepunkt war natürlich der Streik der Berliner Verkehrsbetriebe am Freitag - die Anrufe der behinderten Beschäftigten kamen morgens ungelogen im Minuten-Takt. Diejenigen, die sich dennoch auf den Weg zur Arbeit gemacht haben, wurden zum Feierabend mit einem hauseigenen Shuttle-Service zum nächsten S-Bahnhof belohnt. Ich selbst durfte morgens auch den Luxus eines Privat-Chauffeurs genießen - am nachmittag hat mich eine Kollegin freundlicherweise mitgenommen. Auf diese Weise hat mir der Streik sogar noch einen (Zeit)Vorteil eingebracht.
Weniger schön war allerdings, dass mich die Migräne wieder mal auf's Heftigste heimgesucht hat - wahrscheinlich verursacht durch die Wetterlage - heute so, morgen so?
Gestern hab ich mir ein Langzeit-Blutdruck-Gerät aus der Hausarztpraxis abgeholt. Abgesehen davon, dass es sehr hinderlich ist, haben die Messergebnisse ziemlich viele ??? bei mir hinterlassen. Wie kann man sich bei einem Blutdruck/Wechselspiel von 188/112 bzw. 132/88 (innerhalb einer halben Stunde) so fit fühlen? Aber der eigentliche Hammer waren die Werte heute morgen - 155/40 und eine Viertelstunde später 169/39. Hat man da eigentlich Überlebens-Chancen? Scheinbar schon, denn mir geht's so gut wie lange nicht mehr. In 2 Wochen ist Auswertung - ich bin gespannt! Vielleicht sollte man dem Gerät selbst mal einen Check-up verordnen?

Trotz Handicap hab ich gestern endlich mit meinem Kämmerchen begonnen. Zumindest meine Stempel- und Bastel-Utensilien haben schon mal ein schönes Plätzchen gefunden. Solch einen Ehrenplatz hatten sie noch nie. Endlich hab ich die Übersicht!















Als nächstes ist der Schreibtisch dran, aber wahrscheinlich
wirds noch ein Weilchen dauern, denn kommende Woche
ist wieder strammes Programm in der Werkstatt - Monats-
ende und (m)eine Kollegin ist krank.

Da heute so herrlicher Sonnenschein war und ist, hab ich endlich die fällige Probefahrt mit meinem Radl gemacht.




















Bestimmt 10 Jahre saß ich nicht mehr auf einem Drahtesel. Aber ich kann nur bestätigen - man verlernt es nicht! Es hat Spaß gemacht - wobei so eine Innenstadt-Tour sicher nicht meine bevorzugte Strecke ist. Aber auf jeden Fall werde ich demnächst öfter bis zum S-Bahnhof fahren und bin damit auf dem Arbeitsweg etwas flexibler.
Richtig schön werden sicher die Touren über Land - die wir nun wieder unternehmen können.