Sonntag, 25. Mai 2008

Kleine Tauschobjekte

Nachdem mir neulich beim Stöbern in meinen Kisten und Mappen die Initialen "SPRING" über den Weg gelaufen sind, entstanden an den letzten Wochenenden einige ATC's daraus. Vielleicht hat ja jemand Lust auf einen Tausch? Es würde mich freuen.

Nun wünsche ich Euch allen eine schöne, sonnige, stressarme, vielleicht schon urlaubsmäßige Woche!!!

Samstag, 24. Mai 2008

Am Ufer des Schloßparks Klein-Glienicke zur Moorlake

Uns hat es heute wieder hinausgezogen in eine der grünen Idyllen Berlins. Mit S-Bahn und Bus sind wir zum Ausgangspunkt gelangt und dann haben wir uns viel Zeit zum schauen und genießen gelassen. Wer Lust hat, kann uns einfach auf unserem Streifzug begleiten.

Wir beginnen bei der Schloßanlage Klein-Glienicke, die sich aus einem Gutshof entwickelte, der zum Jagdschloß Glienicke gehörte. Viel mehr Historisches will ich diesmal auch gar nicht sagen - nur hier und da eine kleine Anmerkung.

Die ehemalige Remise - heute ein Restaurant
















































































Von den Säulengängen des Schlösschens hat man einen herrlichen Blick über den Jungfernsee


Schattenspiele










































Na, Lust zu einem erfrischenden Bad?



Ein Blick zur Glienicker Brücke, die durch den Agentenaustausch Berühmtheit erlangt hat.






















































Auf der anderen Uferseite - auf Potsdamer Stadtgebiet - die Heilandskirche Sacrow. Sie stand von 1961 - 1989 auf dem Mauerstreifen, im "Niemandsland". Das führte zur fast vollständigen Zerstörung. Auf Initiative des damaligen regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker und nach zähen Verhandlungen mit den zuständigen DDR-Regierungsstellen konnte 1984/85 wenigstens das Äußere der Heilandskirche erhalten werden. Inzwischen ist es gelungen, nach alten Zeichnungen und Schwarz-weiß-Fotos, den Originalzustand weitestgehend wiederherzustellen.



"unser" Moby Dick


















Da ist es wieder - das weiße Schloss der Pfaueninsel

















Verweilen an der Moorlake, so...

















... oder vielleicht lieber so? Wir sind hier heute nicht eingekehrt, weil zu Hause der erste Erdbeerkuchen der Saison auf uns gewartet hat. Aber wir kommen wieder - ganz bestimmt!
Idylle pur!!!


































Auf dem Weg zum Bus...

Montag, 12. Mai 2008

Gartenfreuden und ein Besuch auf der Insel

Es war ein herrliches Pfingst-Wochenende!!! Wir haben wirklich jede Minute genossen. Zum Auftakt hat das Rosenbeet einen Rahmen aus Buchsbäumchen bekommen. Sie standen bisher an anderer Stelle und kommen nun weitaus schöner zur Geltung. Nun, denke ich, werden sich auch die kleineren unter ihnen besser entwickeln können. Demnächst können wir uns auf den ersten Blütenreigen von (Pfingst-)Rosen, Lupinen und Clematis freuen und auf eine "reiche" Erdbeer-Ernte. Die Wasserversorgung ist zum Glück auch gesichert - alle Leitungen und Hähne sind wieder komplett.










Seit kurzem hat auch ein kleiner Dauergast ein geschütztes Plätzchen bei uns gefunden.

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Gestern hat uns das herrliche Wetter etwas weiter hinaus gelockt. Unser kurzentschlossenes Ziel war die Pfaueninsel - sie liegt im südwestlichsten Zipfel Berlins. Seit 1924 ist die Insel als Naturschutzgebiet ausgewiesen und gehört inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Erst im Nachhinein hab ich mich ein bißchen über die Geschichte der Insel und ihrer Gebäude kundig gemacht. Wobei jede Einzelheit hier den Rahmen echt sprengen würde und jeder kann die Einzelheiten ihrer Geschichte ja auch jederzeit im Internet nachlesen. Nur soviel an dieser Stelle:
In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts ließ der Große Kurfürst auf der Insel eine Kaninchenzucht einrichten - deshalb zunächst auch der Name "Kaninchenwerder". Die Pfauen kamen erst viel später, aber der Name Pfaueninsel wird seit 1795 erwähnt.
1685 wurde die Insel dem Alchimisten und Glasmacher Johannes Kunckel zum Geschenk gemacht. Dunkle Rauchschwaden und stechende Gerüche zogen zum Festland hinüber und veranlassten die Bevölkerung zu allerlei Vermutungen über Goldmacherei und schwarzer Magie. 1689 brannte die Glashütte und sein Laboratorium ab.
Danach lag die Insel 100 Jahre im "Dornröschenschlaf". Bis Friedrich Wilhelm II sie für die romantisch-erotischen Aufenthalte mit seiner Geliebten Wilhelmine Encke - spätere Gräfin von Lichtenau - zu ihrem eigentlichen Leben erweckte.

Wir haben die letzte Etappe in einem historischen Doppeldecker-Bus zurückgelegt und dann gings mit der Fähre hinüber auf die Insel. Sie ist mit einem Netz von Spazierwegen durchzogen, von denen aus man immer wieder von neuen wunderschönen Blickwinkeln überrascht wird. Und manchmal hatte ich das Gefühl, dass jeden Moment die "schöne Wilhelmine" oder auch Königin Luise mit ihrem spitzenbesetzten Sonnenschirmchen flanierend, auftauchen könnte. Es wird sicher nicht unser letzter Besuch dort gewesen sein, zumal wir längst nicht alles sehen konnten, was diese beschauliche, natürliche Insel zu bieten hat. Wir haben für unseren ersten Rundgang den äußeren Weg - größtenteils dicht am Ufer der Havel entlang - gewählt. Wer mag - den lade ich herzlich ein, uns hier noch einmal zu begleiten...








Wassersportler auf der Havel

Blick zum Porticus zur Erinnerung an Königin Luise

Die Meierei - erbaut im Stil der Ruine eines gotischen Klosters - sie war das Hauptgebäude eines ländlichen Anwesens mit Milchviehwirtschaft, Pferden und Schafen





Eine der vielen historischen Bänke, die immer wieder an malerischen "Ecken" zum Verweilen einladen.

Blick zum "Kavaliershaus" - Wohnhaus für Gäste und Dienstpersonal
Der Anbau von 1824/25 besteht aus einem ehemaligen Danziger Patrizierhaus, welches vom Abriss betroht war und in numerierten Einzelteilen auf die Insel gebracht und dort wieder aufgebaut wurde.

Die Statuette für die Schauspielerin Rachel, die am 13. Juli 1852 völlig ohne Bühne im Freien eine Sondervorstellung für Zar Nikolaus ! und Friedrich Wilhelm IV gab.

Das Schloss - weit hin sichtbares Wahrzeichen der Insel. Es soll ein verfallenes römisches Landhaus darstellen.


Historischer Dampfer auf der Havel

Das Schweizer Haus

Ein Kunstwerk der Natur - ein Baum im Baum
von außen und...

...von innen betrachtet

Eintritt in den runden Garten...


...und ein ganz besonderer Inselbewohner


Wir kommen gern wieder!!!