Sonntag, 21. Februar 2010

(Fast) kein Wort...

...über das Wetter will ich hier verlieren, weil es mir nach wie vor ein Rätsel ist, warum ein schneereicher Januar/Februar in deutschen Landen zu einem solchen Aufregungs-Thema geworden ist? Klar ärgere ich mich hier und da über die "sauglatten" Wege, aber darüber hinaus bin ich nach wie vor recht gelassen und genieße die Vorfreude auf den Frühling.

Am Freitag ist mir nach einem kurzen Vogelkonzert morgens um Halb7 und anschließenden Sonnenstrahlen, die meine Nase kitzelten, das Aufstehen besonders leicht gefallen. Denn endlich hats geklappt mit dem seit langem geplanten Treffen mit meiner Freundin Bille. 3 oder 4 x mussten wir es schon verschieben, weil immer irgendwas dazwischenkam, mal bei ihr, mal bei mir. Nun endlich... viel Zeit zum "quatschen" und Bummeln stand natürlich, wie könnte es anders sein, auch auf dem Programm. Und am Ende hatte ich sogar den Laden gefunden, der mein Bastel- und Handarbeits-Herz höher schlagen lässt.
So sind natürlich auch ein paar Mitbringsel in meinem Körbchen gelandet:

Es war ein richtig schöner Tag, liebe Bille!

Und ansonsten bin ich gerade hiermit beschäftigt...

...viel zu sehen ist wirklich noch nicht. Aber das wird sich hoffentlich recht schnell ändern.

Herzlichst, Marlene

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Sonntag, 14. Februar 2010

Es war einmal...

...ein kleiner Junge, der lebte mit seinen Eltern in einem Häuschen außerhalb des Dorfes mitten im Wald. Er liebte seinen riesengroßen Spielplatz sehr, nie wurde es ihm langweilig. Nur eines ärgerte ihn sehr - immer wollten seine Eltern, dass er sich die Hände wäscht. Und dann kam der Tag, an dem er sogar noch Seife benutzen sollte. Nichts verabscheute er mehr als diesen intensiven Geruch. So packte er kurzentschlossen seinen kleinen Rucksack, zog sein Lodenmäntelchen an, nahm "Teddy und Brummel" unter den Arm und verabschiedete sich mit den Worten "hier ist ja die Sauberkeitskrankheit ausgebrochen" von seinen Eltern und stapfte hinaus in den Wald...
... und heute ist dieser kleine Junge (m)ein Mann, der noch immer sehr empfindlich auf jegliche (künstliche) Duftstoffe reagiert. Und warum erzähl ich das? Gestern hab ich meine Filzwolle herausgeholt und als ich damit in die Küche kam, erinnerte er sich wieder an diese Geschichte und zog sich diskret zurück.
Entstanden ist übrigens diese "frühlingsbunte Zipfelei", die mich morgen mit in's Büro begleiten wird. Dort steht ein graues Ungetüm, ein Aktenkarussell, bereits abgebaut von 6 auf 3 Etagen, aber noch immer kein Schmuckstück. Nun kann ich wenigstens die Dübellöcher und Schrauben auf der Oberfläche verschwinden lassen.

(das Foto entstand übrigens mittendrin wegen der verlockenden Sonne)

Gestern abend ist noch dieses "Schuhwerk" entstanden - meine Kollegin Barbara ist zum ersten Mal Oma geworden - der Kleine heißt übrigens Matteo.

Montag, 1. Februar 2010

Ich will überhaupt nicht meckern,

denn ich bin des Winter's noch nicht überdrüssig. Wäre ja auch noch schöner, schließlich bin ich glücklich mit ihm ver"bandelt". Dennoch ist auch mir der eine oder andere Farbtupfer zwischendurch natürlich hochwillkommen. Im Moment ist es dieses Schätzchen, dass uns wieder mit seinem pinkfarbenen Blüten erfreut. Dieser Kaktus ist ein wahres Blühwunder, erst im Advent sah er ebenso üppig aus.


Ansonsten greife ich nach wie vor liebend gern in die Wollkiste, weil es mir einfach Spaß macht und gleichzeitig Entspannung pur ist, wenn Reihe um Reihe die fröhlich-bunten Socken entstehen, die auch jedesmal ganz schnell (ehe sie noch "geknipst" werden können) Abnehmer finden. Gerade gestern hat Flori wieder einige Paare mit nach Weimar genommen. Was hab ich bloß gemacht, bevor mich die Sockenlust gepackt hat - ich weiß es wirklich nicht mehr?