Samstag, 22. Mai 2010

Ich liebe Überraschungen...

... aber doch nicht solche!!! Da hat sich, wann und wie auch immer, eine Elster im Motorraum unseres "fahrbaren Untersatzes" niedergelassen - so völlig ohne Einladung und Vorwarnung. Ich möchte mir auch gar nicht so genau vorstellen, was ihr dort widerfahren ist. Letztendlich hat sie Jochen gestern mittag in ziemlich desolatem Zustand (ich erspare allen Lesern Genaueres) zwischen all dem, was ein Auto eben unter der Haube braucht, gefunden. Jegliche Gedanken an Wiederbelebung des Vogels waren schon auf den 1. Blick zwecklos, unser treues Auto allerdings werden wir auf jeden Fall wiederbeleben (lassen). Im Moment geht nämlich gar nichts - es kann keinen Pieps sagen. Aber was genau geschehen ist, erfahren wir hoffentlich vom Mechaniker unseres Vertrauens. Der für morgen geplante Landausflug fällt nun aus. Aber schönes Wetter kann man überall genießen.

Ich wünsche Euch allen ein sonnenverwöhntes Pfingst-Wochenende - herzliche Grüße von Marlene

Montag, 17. Mai 2010

Warum gibt es eigentlich...

... nicht viel öfter "lange" Wochenenden??? Ich wär auf jeden Fall dafür. Es ist wie eine Insel im Alltag und das tut so gut, ganz egal wie das Wetter auch ist.
Und als besonderes i-Tüpfelchen durfte ich am Samstag meinen einzigartigen Gewinn von Vilma mit großer (Vor-)Freude in Empfang nehmen. Bisher hab ich selten "gewonnen" und wenn, dann bestenfalls einen Trostpreis. Aber diesmal war es vollkommen anders!!! Denn die bezaubernde kleine Fee Marilyn hat mich ausgewählt, um fortan an meiner Seite zu sein, mich stets zu ermutigen an meinen Träumen und Wünschen festzuhalten und mehr noch, sie zu nähren. Und ist es nicht viel mehr als einfacher Zufall, dass Marilyn zu ihrer Namensschwester Marlene gereist ist? Ich finde unbedingt!!!
Inzwischen hat sie in Charlottchen sogar schon eine Freundin gefunden - sie sind schon jetzt ein Herz und eine Seele.


Zur Feier des Tages gab's für uns alle noch einmal einen super gelungenen Rhabarber-Kuchen mit locker-luftigem Baiser-Schaum und einer Knusper-Kruste die auf der Zunge zerging. Und weil die Rhabarber-Saison doch so kurz ist, freuen wir uns schon jetzt auf die Johannisbeeren - mit diesen kleinen Früchtchen sollte das Rezept eigentlich auch gelingen - wir werden es ausprobieren, ganz bestimmt!!!












Und dann hab ich mich im recyceln versucht - was mal eine Jeans war ist jetzt ein Täschlein. Meine "Fingerfertigkeit" lässt zwar noch zu wünschen übrig, weil mir einfach die Übung fehlt. Aber ich freu mich dennoch an dem Ergebnis. Sogar an einer Innentasche mit Reißverschluss hab ich mich versucht. Und vor allem - es hat echt Spaß gemacht!!!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche - die Wetterprognosen für's Pfingst-Wochenende sind doch gar nicht so schlecht. Herzlichst grüßt Euch Marlene

Sonntag, 2. Mai 2010

Vielen herzlichen Dank...

... für Eure überaus netten Komplimente zu unserem wirklich köstlichen Rhabarber-Kuchen. Jochen war auch beim heutigen Kaffeestündchen voll des Lobes mit den Worten "...den kannst Du nächstes Wochenende wieder backen, er ist so lecker und die Rhabarber-Saison so kurz".
Und da dieses Rezept absolut kein Geheimnis ist, möchte ich es gern mit Euch teilen. Es geht echt kinderleicht!

Übrigens die Mengen, so wie sie angegeben sind, reichen für ein Blech. Das ist ja auch ideal, wenn man ihn größerer Runde genießen möchte. Und da wir gerade nur zu zweit sind, hab ich die Mengen wie angegeben geteilt. Jaaaa, nur mit einem kleinen Rechenfehler!!! Denn die Zahl der Eier hab ich versehentlich belassen und dennoch (oder gerade deshalb) ist er so gut gelungen. Es wäre nach unserem Geschmack sogar schade gewesen, wenn die fluffige Baiser-Schicht mit der knusprigen Kruste nur halb so "dick" gewesen wäre. Deshalb wollte ich Euch diese Erfahrung nicht vorenthalten. Aber nun...

...die Zutaten

250 g Butter
250 g Zucker
250 g Mehl
2 Pck. Vanillinzucker
1 Pck. Backpulver
2 Eier
4 Eigelb
4 Eiweiß
1 kg Rhabarber
250 g Zucker
Fett für die Form

Zubereitung

Den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Beiseitestellen.

Butter, 250 g Zucker, Mehl, Vanillinzucker, Backpulver, die zwei Eier und die vier Eigelbe zu einem Teig verrühren. Diesen dann auf ein gefettetes Backblech geben und den Rhabarber darauf verteilen. Bei 200°C ca. 20 - 30 Minuten backen.

Dann die Eiweiße zu Eischnee schlagen und den restlichen Zucker dabei nach und nach einrieseln lassen. Wenn der Kuchen fertig ist, wird der Eischnee auf dem heißen Kuchen, gut verteilt. Den Kuchen dann noch mal bei 200°C ca. 10 Minuten backen. Aber aufpassen, dass der Eischnee nicht zu dunkel wird.

Noch ein kleiner Tipp: Diese Mengenangaben reichen für ein Backblech, wenn man z. B. einen kleineren Kuchen möchte (Springformgröße), dann einfach die Mengen halbieren.


Voila! Ich wünsche Euch gutes Gelingen und GUTEN APPETIT!!!

Und eine schöne Frühlingswoche - herzliche Grüße von Marlene

Samstag, 1. Mai 2010

Rhabarber-Baiser im Wonnemonat

Wir lieben Rhabarber, vor allem zu fluffigem Gries-Flammeri und im Kuchen. Diesmal hab ich mich wieder mal an der Variante mit Baiser versucht - Jochen hats mir gern überlassen....

Kleine Warnung vor'm Klick - es war versehentlich noch die große Auflösung eingestellt!

... und mir mit den Worten "Den kannst Du gern noch einmal backen" ein großes Kompliment gemacht und gleich ein zweites Stück genossen. Ich geb's zu, er ist wirklich sehr lecker!!!

Ist es nicht wunderbar - jetzt ist wirklich der Frühling da!!! Nicht nur wegen dem leckeren Genuss von Rhabarber und Spargel, sondern auch dem frischen Grün an Bäumen und auf Wiesen, den goldgelben "Butterblumen", die Kastanien haben ihre Blütenkerzen aufgestellt und auch der Flieder beginnt zu blühen. Dieser herrliche Blütenduft rings umher!!!
Und endlich kann ich die Socken im Schrank lassen. Ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache. Denn wie hat es Lucy so treffend gesagt: "Wenn ein Steppjackenträger und ein T-Shirtträger morgens an ein und derselben Bushaltestelle zusammentreffen, dann ist Frühling in Berlin". Man könnte es auch etwas variieren und sagen "wenn sich ein Stiefelträger und ein Sandalenträger an der selben Tram-Haltestelle begegnen, dann ist..." na ihr wisst schon. Und das gilt sicher nicht nur in Berlin.
Und zu welcher Gruppe ich gehöre, ist ja nun auch klar. Wobei, ich gebe zu, für nur-T-Shirt ist es mir auch noch zu kühl. Aber meine Füße lieben die Freiheit und danken es mir mit äußerst guter Durchblutung. Also jedem das Seine - dem einen so, dem anderen so!

Ich wünsche Euch nicht nur ein frühlingsfrisches Wochenende, sondern einen richtig schönen, blütenreichen und duftenden Wonnemonat mit viel Rhabarber- und Spargel-Genuss!!! Lasst es Euch gut gehen. Herzliche Grüße von Marlene