Sonntag, 21. Oktober 2012

Einen sonnigen Herbst-Samstag...


... durften wir gestern genießen. Also nochmal in Sandalen und ohne Jacke unterwegs sein - wie herrlich!!!
Allerdings sind wir gar nicht so weit gegangen, denn wir hatten uns vorgenommen, endlich Schlehen zu pflücken, bevor es womöglich noch andere tun. Vor Jahren haben wir schon einmal Schlehensaft angesetzt und der hat uns damals so gut geschmeckt... Seitdem haben wir nach Schlehdorn-Hecken Ausschau gehalten und hier sind wir nun endlich wieder fündig geworden


Allerdings ein richtig großes Vergnügen ist es nicht, sie zu pflücken, weil die Zweige lange Dornen tragen und ich überlasse es Eurer Phantasie, Euch vorzustellen wie unsere Unterarme aussehen. Aber wenn der Saft fertig ist, sind auch alle Schrammen verheilt. Wir sind auch mehrmals von älteren Herrschaften angesprochen worden, die sich erinnern konnten, dass "... früher Saft daraus gemacht wurde..." Sie hatten dabei so ein Strahlen in ihrem Gesicht. Die Zeit verging wie im Fluge, wir haben uns tatsächlich 3 Stunden durchs Gebüsch gearbeitet...


... und sind mit knapp 11 kg nach Hause gekommen, die wir zunächst gewaschen, getrocknet...


und eingefroren haben. Eigentlich pflückt man die Früchte ja erst nachdem sie Frost bekommen haben, weil
dadurch der Gerbstoffgehalt gesenkt wird und sie eigentlich erst dann genießbar werden. Und ob dieser Prozess auch durch Tiefkühlen erreicht wird, ist scheinbar umstritten? Die einen sagen, es funktioniert überhaupt nicht, die anderen haben schon jahrelange positive Erfahrung mit dem Einfrieren. Wir probieren es jetzt einfach aus und hoffen, dass es klappt. Bei unserem ersten Versuch vor Jahren hatten die Früchte schon den Frost am Strauch bekommen, damit stellte sich die Frage erst gar nicht. Aber vielleicht hat ja jemand unter Euch schon Erfahrungen damit gemacht?


Auch heute ist es noch einmal schön warm und sonnig und so wird unser Spaziergang nachher wieder zu den Äpfeln führen. Hier in unserer unmittelbaren Umgebung am Stadtrand Berlins gibt es noch viele ursprüngliche Feldwege, die mit Obstbäumen gesäumt sind. Und so sind wir natürlich nicht Einzigen, die davon profitieren. Man sieht so manchen Spaziergänger, der entweder sofort genießt oder in Körbchen/Beutel seine Ernte nach Hause trägt.


Nun wünsche ich Euch allen einen schönen Sonntag und eine angenehme Woche
seid herzlich gegrüßt von Lene

Kommentare:

  1. Das ist eine tolle Ernte, da habt ihr fleißig gepflückt. Drücke euch die Daumen, dass es klappt mit dem Schlehensaft.
    LG
    Anja

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  2. Hallo liebe Lene,
    ja Schlehen pflücken ist wirklich kein Vergnügen. Früher habe ich es auch des öfteren gemacht und Likör davon angesetzt. Herrlich! Einzigartiger Geschmack. Leider haben wir die letzten Jahre so wenig Zeit für solche Dinge gehabt. Aber eine tolle Ausbeute habt Ihr da nach Hause gebracht.
    Ich wünsche Dir eine schöne restliche Woche.
    Herzliche Grüße
    Birgit

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  3. Liebe Lene,
    nun komme ich noch mal zurück auf diesen Schlehenpost, um Dich mal ganz fest zu drücken. Danke für Deinen lieben und tröstenden Kommentar zu Nicki.

    Ein schönes Wochenende für Dich liebe Lene und
    viele liebe Grüße
    Birgit

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