Samstag, 9. Januar 2016

In der ersten Woche...

... sind wir wieder im Alltag gelandet und haben festgestellt, dass wir den viel zu frühen Ruf des Weckers eigentlich nicht wirklich vermisst hatten. Um so schöner ist es, das rettende Ziel "Wochenende" erreicht zu haben, wo die Uhren wieder langsamer laufen und wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren lassen können.
Am letzten Sonntag haben wir, bei eisigen -10° noch einen schönen Spaziergang gemacht und die Stille in der Natur...

am Teich... 


.. am Rande der großen Stadt genossen.


Am Dienstagabend bekam Frau Holle wohl Besuch von Gold-Marie, die die Welt rings um uns her mit einem herrlichen weißen Mantel aus Pulverschnee bedeckt hat



Mittwoch-Abend hatte unser Weihnachtsbäumchen noch einmal einen großen Auftritt - mit 52 Kerzen durfte es zu diesem Fest seinen ganzen Zauber - Licht-Duft-Wärme - verströmen. Der Abschied fällt uns in jedem Jahr sehr schwer. Nun bleibt uns die Erinnerung und die Vorfreude auf dieses Jahr.
 
Am Donnerstag hieß es, den Wecker noch eine Stunde früher schrillen zu lassen, weil ich zunächst aus dienstlichen Gründen ans andere der Stadt musste. Es ist zwar immer wieder eine Heraus-forderung, nochmal eine Stunde früher aus den Federn und in die Tram zu steigen. Aber in Spandau erwartet mich eine sehr sympathische Kollegin, mit der ich gemeinsam Abrechnungen erledige.
Anschließend habe ich die Gelegenheit genutzt und meine Eltern besucht, die ja seit einigen Jahren hier zu Hause sind. Inzwischen können sie allerdings nicht mehr gemeinsam in ihrer Wohnung leben - mein Vater wird aufgrund seiner Demenzerkrankung auf der Pflegestation betreut, während meine Mutter von ihrem gemeinsamen 2- in ein 1-Zimmer-Appartement umgezogen ist. Aber sie verbringen täglich Zeit miteinander, soweit es die ihre Kondition erlaubt. Wir sind 4 Geschwister und versuchen, so oft es uns möglich ist, unsere Eltern zu besuchen. Mein Vater hat unsere Namen, glaube ich, vergessen. Aber sein Lächeln, wenn ich ihn begrüße und er mich doch zu erkennen scheint, ist viel wichtiger, weil es zeigt, dass er mich trotz allem erkennt und mir vertraut. Diese Momente werden immer kostbarer!

Gestern war Freutag - die Arbeit geht an diesem Tag um einiges leichter von der Hand, finde ich.
Und immer wieder eine besondere Freutags-Freude ist auch Petras tolle Tausch-Aktion, an der ich mich auch sehr gern beteilige. Diesmal ist es nichts Genähtes, nichts Gestricktes und auch nichts Gehäkeltes, sondern....

ein Zettelhalter, der einmal ein Buch war.
Ich glaub, das ist "upcycling"


Und vielleicht gibt es ja Jemanden, der genau dieses Shabby-Teil gebrauchen kann?
Ich freu mich auf Dein Tausch-Angebot!
Ach ja, das neue Jahr hat auch wieder ein bißchen mehr Ordnung in mein Zimmer gebracht - neue Regale und Tisch eigens zum Nähen haben Einzug gehalten. Und endlich gibt es eine praktische Aufbewahrung für die bunten Bänder...

aus einem ausrangierten Keilrahmen, einigen Haken, Papprollen, Bändern und Masking-Tape
wurde eine praktische Aufbewahrung, die noch viel Kapazität bereithält.


Der Nähkasten darunter wird auch noch eine Frischekur bekommen - er steht nun nicht mehr auf seinen eigenen (wackligen) Beinen, sondern hat auch ein sonniges Plätzchen auf dem Nähtisch


Soviel also von meiner ersten Woche des Jahres 2016. 
An dieser Stelle möchte ich auch vielen Dank sagen für all Eure vielen netten Worte, Kommentare, mails und nicht zuletzt auch die her(z)rlichen Überraschungen, die Ihr mir im vergangenen Jahr habt zukommen lassen. Es ist schön, ein Teil dieser sympathischen, bunten Blogger-Gemeinde zu sein und ich hoffe sehr, dass ich auch in diesem Jahr wieder ein bißchen zu dieser Vielfältigkeit beitragen kann.

Seid ganz herzlichst gegrüßt
von Lene

Sonntag, 3. Januar 2016

Gute Wünsche für's neue Jahr...

... möge das Glück immer greifbar sein,
mögen gute Freunde immer in Deiner Nähe sein.
Möge Dir jeder Tag, der kommt, eine besondere Freude bringen,
die Dein Leben heller macht.

Als mir dieser Neujahrswunsch begegnet ist, fiel mir beim "greifbaren Glück" auch gleich noch eine kleine Geschichte ein, deren Idee ich so schön finde, dass ich sie in diesem Jahr gern selbst mal ausprobieren möchte. Vielleicht gefällt sie auch der/dem einen oder anderen von Euch?!

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.
Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn - immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.
Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein - auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte. 
(Quelle: zeitblüten.com)



Ich wünsche Euch ein frohes, gesundes, erlebnisreiches neues Jahr mit guten Freunden an Eurer Seite und täglich einer Handvoll Glück(sbohnen in der Hosentasche :-)))

Seid herzlichst gegrüßt
von
Marlene