Montag, 18. Februar 2019

Verpasst...

Ja leider, ich hab ihn im Februar verpasst, meinen selbst ausgerufenen Glückstag,  den 13ten.
Allerdings ist es nicht aus Nachlässig- oder Vergesslichkeit passiert. Das wäre ja auch sehr bedenklich, bereits im 2. Monat des Jahres?
Nein, ein unvorhersehbarer Oberschenkelhalsbruch bei meiner fast 90jährigen Schwiegermutter hatte verständlicherweise Vorrang. Und da sie nicht hier in Berlin, sondern in der schönen Uckermark zu Hause ist, sind die Klinik-Besuche mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden.
Ihr "Zustand" war Anfang letzter Woche noch recht bedenklich und aufgrund des häufig bei Senioren auftretenden Durchgangsyndroms war sie noch sehr verwirrt. So ist es mir einfach nicht gelungen, umzuschalten.
Inzwischen geht es ihr allerdings schon um Längen besser, sowohl körperlich als auch geistig. Davon konnten wir uns gestern überzeugen und das erleichtert uns doch sehr.

Den sonn(en)täglichen Besuch in Templin haben wir mit einem kleinen Spaziergang am Stadtsee verbunden...
ein Blick hinüber ans sonnige Ufer

Am Ufer des Stadtsee sprudelt übrigens die Jungfernquelle...


Ich hab mir ein Fläschchen abgezapft - das Wässerchen hat schon einen recht eigenen Geschmack

die der Jungfer Helene gewidmet ist, deren bewegendes Schicksal man auf einer Schautafel...


nachlesen kann. Allerdings hat sich dort wohl ein Fehlerteufelchen eingeschlichen, denn laut der Chronologie müsste sie im Jahr 1313 verstorben sein. 

Jedenfalls lädt auch dieser See zu weiteren Erkundungen ein, sobald sich wieder eine Gelegenheit bietet. Gestern sind wir nicht sehr weit gekommen, weil wir ja verabredet waren. 
Obwohl es in den letzten Tagen doch recht sonnig war, schwamm stellenweise noch eine dünne Eisschicht auf dem Wasser...


Also muss der Winter doch tatsächlich da gewesen sein! In den Kleingärten dagegen haben wir dagegen Krokusse und Schneeglöckchen entdeckt.

Solche Uferwege locken uns einfach immer wieder - Seen & Meer ziehen uns magisch an. Im Gegensatz zum Ufer des Schmalen Lucien, den wir im vergangenen Jahr umwandert haben, fanden wir gestern jedoch keine lockenden "wilden" Badestellen, direkt vom Weg aus. Aber wir sind in der Kürze der Zeit auch nur ein winziges Stück voran gekommen. Da geht also auf jeden Fall noch was!

Am Samstag waren wir hier oben in unserem "Nest" zu Gange - Jochen hat sein aktuelles Bild vollendet...


... eine schöne Erinnerung an den letzten September in Schweden.

Und ich hab nach langer Pause mal wieder die Overlock vorgeholt. Ich wollte etwas ausprobieren und war doch erstaunt, wie gut es mir gelungen ist... dieses Ringelhöschen für's kommende Familienmitglied. 


Da es ja ein Geheimnis bleiben soll, ob es ein Junge oder Mädel wird... gibts keine typischen Pastelltöne. Mir gefällt's und den werdenden Eltern auch. Somit wird es sicher kein Einzelstück bleiben. 
Übrigens, um aufs Thema Glück zurückzukommen... wenn mir ein solches "Stück" gelingt, dann hüpft mein Herz immer! 

Und aus lauter Freude sind auch diese beiden Hasenherzen-Herzhasen mit Glücksbotschaft entstanden...




Für diese beiden - so haben sie mir verraten - wäre es ein Glücksmoment, wenn sie verreisen dürften. Wenn also jemand von Euch Lust auf einen Glückskeks mit Hasenohren hat - einfach "Piep" sagen, dann macht er sich in seinem Täschchen auf die Reise.

Auf die Reise zu mir haben sich auch wieder Herzenskarten gemacht, worüber ich mich sehr gefreut habe.


Zum einen trudelte ein süßes Einhorn von Nicole hier ein und zum anderen ein knorriges Baumherz von Claudia, an dem der Frühling schon ein zartgrünes Band gewunden hat. 
Habt beide vielen "herz"lichen.Dank für diese lieben Grüße!

Und nun? Ich wünsche Euch eine sonnige, frühlingsahnende, bunte und vor allem hoffentlich gesunde Woche! Lasst es Euch gut gehen und passt gut auf Euch auf!

Seid herzlichst gegrüßt von

❤ Lene ❤

Dieser Beitrag kann umbeauftragte und unvergütete Werbung aufgrund von Namens- und Ortsnennung, sowie Verlinkungen enthalten!

Montag, 4. Februar 2019

Mal kurz auftauchen...

... aus der Versenkung! Ich bin mittendrin im Sortieren, Ordnen und Ausmisten. Ich komme leider nicht besonders schnell voran. Oft ist es nämlich so: wenn ich Zeit hätte, bin ich zu müde und wenn ich motiviert bin, muss ich zur Arbeit. Aber so peu á peu nimmt es Formen an.
Im Gegensatz zum Job steht ja auch keine Innenrevision an, sondern ich kann ganz in meinem Tempo vorankommen. Und was man da so entdeckt, weckt zuweilen Erinnerungen, die zum Innehalten einladen oder bringt neue Ideen hervor, die man unbedingt notieren muss. Und schon... ist man wieder abgelenkt. Aber manchmal gelingt es auch, einfach Ballast abzuwerfen.
Es gab Zeiten, da sind wir häufiger umgezogen, da blieb gar nicht so viel Gelegenheit, anzusammeln. Inzwischen wohnen wir das 8. Jahr in unserem Nest am Rande der Großstadt und wie es aussieht, werden sich noch einige Jahre anschließen. Die Berliner Wohnungslage ist ja ziemlich angespannt und somit sitzen wir sehr gut, da wo wir sitzen. Bis wir in der Perspektive unbedingt wieder zu unseren Ursprüngen als "Landeier" zurückkehren wollen.
Über all dem Sinnieren und Sortieren will ich aber nicht die nette Post vergessen, die mich erreicht hat...

Ich habe mich wirklich sehr gefreut über die "Herzens-"Post von


und Tanja


Ganz vielen ❤-lichen Dank, 
dass Ihr auf so nette Art an mich gedacht habt. Es ist einfach wunderbar, wenn hin und wieder auch mal solch persönliche Post im Kasten landet. 

Nachdem uns gestern eine ganz und gar undurchdringliche Wolkensuppe umgeben hat, wurde uns heute strahlender Sonnenschein beschert. Und genau das hat mich wahrscheinlich auch motiviert, mal meinen Kopf aus der Versenkung hervorzustrecken.
Schon in der Mittagspause hat es mich verlockt. Das ist mein üblicher Blick aus dem Bürofenster...
(sorry, die Fensterputzer waren lange nicht mehr da und ich kam nicht auf die Idee, das Fenster zu öffnen???)...

Seit Monaten Baustelle, aber mit Kunstwerk, nämlich die rote Röhre...


Diese roten Röhren schlängeln nich übers gesamte Gelände der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft), auf deren Campus wir uns mit der Werkstatt befinden. Wobei wir zuerst am Standort waren und sich erst nach und nach die Hochschule in teils historischen, aber auch ganz neuen Gebäuden angesiedelt hat. So lernen und arbeiten inzwischen Studenten aus der ganzen Welt und Menschen mit Handicap vielfach für- und miteinander. Wir bewirten sie in unseren Cafés und drucken und binden ihre Abschlussarbeiten, während sie uns immer wieder mit ihren innovativen Ideen unterstützen.
Es gab auch mal eine Zeit, zu der ich einen freien Blick auf die Spree hatte, die sich jetzt hinter dem grauen Klotz gegenüber verbirgt.
Also, wenn Ihr mögt, begleitet mich doch einfach in die Sonne ans Wasser...

und wieder an den seltsamen roten Röhren vorbei...



... hier am Ufer hab ich das halbe Stündchen in der Sonne sehr genossen...


An dieser Stelle gibt es auch eine Bedarfs-Anlegestelle für Fahrgastschiffe, von der wir schon mehrfach profitiert haben. Das waren lustige Bootspartien zwischen Frühstück und "Grill-Gelage" zum Mittag. Beim letzten Mal - ich glaube vor 2 Jahren? - sind wir bis in die City zum Reichstag gekommen, bevor wir umkehren mussten, um rechtzeitig zum "Essen-fassen" wieder auf dem Gelände zu sein. 
Ein anderes Mal sind wir in den idyllischen Stadtteil Köpenick geschippert. Egal wohin - gesungen wird in jedem Fall ☺


... beim Kranhaus - auch ein Baudenkmal - war nix los. Das Café war geschlossen. Oben drüber sind Wohn- und Büroräume.


Inzwischen ist es Februar-Dunkel draußen.
Ich schleiche mich von dannen und wünsche Euch eine Woche mit recht viel Sonne, wenn vielleicht nicht immer am Himmel, aber doch auf jeden Fall im Herzen.
Möge sie Euch Gelegenheit zum Innehalten, Verweilen und Genießen bieten!

Seid ganz herzlich gegrüßt von

Lene

(Dieser Beitrag enthält unbeauftragte und unvergütete Werbung wegen Orts- und Namensnennung und Verlinkung)

Sonntag, 20. Januar 2019

Herzenssachen

Ich übe... ja ich übe mich in Achtsamkeit und vor allem mehr Gelassenheit. So ist mein Plan! Es will mir noch nicht zu jeder Gelegenheit gelingen, aber es wird... bestimmt!!! Aber am Donnerstag zum Beispiel hat mir eine berufliche Situation wieder derart zugesetzt, dass ich am Ende des Tages mit einer Migräne der heftigen Sorte heimgekehrt bin. Dabei sollte es ein entspannter Auftakt für ein verlängertes Wochenende werden, welches auch zu meinem Plan gehört. Jeden Monat ein Wochenende + Bonustag! Um so erfreulicher war es, dass ich am Freitagmittag beschwerdefrei war (zumindest der halbe Tag war gerettet!) und wieder mal etwas für mich "tun" konnte.

Da ich ja sehr oft mit Sockenstrickzeug unterwegs bin, wollte ich schon längst mal ein nettes Täschchen haben, wo das Strickwerk unterwegs gut aufgehoben ist, ohne dass die Nadeln sich selbständig machen können...


Man hätte an der Seite noch eine Lochöse einsetzen können, durch die der Faden läuft, aber ich hatte  kein Ösengerät zur Hand und wollte das Täschchen eigentlich auch gar nicht "durchlöchern". Schließlich findet der Faden auch neben der Klappe seinen Weg. Ich bin ganz verliebt in das schöne blaue Täschchen. Und wenn so ein Teil aus eigener Hand fertig ist, sind es nach wie vor besondere Glücksmomente für mich. 

Ja und dann bin ich auf Nicoles "Ein Herz für Blogger"-Aktion aufmerksam geworden...



... und als mir sogar schon das herzige Kärtchen von Kirsten - hab ganz "herz"lichen Dank für die Überraschung - ins Haus flatterte, stand mein Entschluss fest: da möchte ich dabei sein! Et voila...


Meine Kärtchen - ein weiterer Glücksmoment! In den nächsten Tagen werden sie auf Reisen gehen und dieser Beitrag wandert in Nicoles Sammlung.

Dieser Beitrag enthält umbeauftragte und unvergütete Werbung aufgrund Namensnennung und Verlinkung!

Nun wünsche ich Euch einen schönen, hoffentlich ebenso sonnigen Sonntag wie hier in Berlin,
und 
eine mit Glücksmomenten & Herzhüpfern gespickte Woche!
Passt gut auf Euch auf!

Seid herzlichst gegrüßt
von
♥ Lene ♥

Sonntag, 13. Januar 2019

Am Beginn...

... eines neuen Jahres macht sich wohl ein jeder so seine Gedanken. Auch bei mir ist es nicht anders. Inzwischen ist das Jahr zwar nicht mehr ganz so frisch, aber der Alltag ließ sich leider nicht länger aufschieben. Dennoch ist es mir gelungen, nicht gleich wieder in die berufliche Stressfalle zu tappen. Stattdessen hab ich die innere Ruhe zum Lesen und Schmökern genutzt und bin dabei auch auf eine sehr sympathische Aussage von Astrid Lindgren (das Filmerlebnis klingt noch immer nach) gestoßen:

"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen."

Genau das will ich mir zu Herzen nehmen - das soll mein "Rezept" für 2019 sein. Nicht ständig irgendwas (Nützliches) tun müssen, sondern wirklich mal "die Seele baumeln lassen", die Hände in den Schoß legen, schauen und hören was so passiert, wenn eigentlich gar nix passiert...

Auf der anderen Seite aber hab ich u.a. den Wunsch an mich, dass mein Blögchen wieder "lebendiger" wird und da kam mir zunächst (irgendwie ganz spontan?) die Idee, den 13ten eines jeden Monats zum 🍀 "Glückstag" 🍀 zu ernennen. Vielerorts hat diese Zahl ja einen negativen Ruf und es wird vermieden, sie überhaupt zu erwähnen. Sie gilt allgemein sogar als Unglückszahl. Ich werde hier auch keinen Aberglauben aus der Welt räumen können. Aber warum der viel gemiedenen Zahl nicht mal Raum geben und etwas Gutes tun? 

Zum Auftakt gibt es eine kleine, nette Geschichte vom Glück...

Das Glück im Augenblick
Autorin Elke Bräunling aus ihrer Geschichtensammlung

"Alles Gute zum neuen Jahr", sagte das Kind zu dem alten Mann, der neben der Bäckerei auf der Bank saß, "und viel Glück."
Es sagte dies zu jedem, den es heute traf, denn es war Silvester und es wollte höflich sein. Wer höflich ist, erfreut die Menschen, hatte die Großmutter es gelehrt. Und eine Freude bereiten, machte Freude. War es denn nicht schön, ein Jahr damit zu beenden, dass man sich freute?
Das mit der Höflichkeit übte das Kind noch. Dies war nämlich keine einfache Sache und nur wenige Menschen schienen es gelernt zu haben. Oder sie hatten es vergessen. Sehr glücklich sahen sie nämlich nicht aus an diesem Silvestertag. Sie waren auch nicht sehr höflich und es sah aus, als hätten sie ihre Freude vergessen. Oder verloren. Die wenigsten hörten dem Kind zu, noch weniger antworteten ihm.
"Glück?", fragte nun auch der alte Mann, der auf der Bank saß und fror. Er war der einzige, der antwortete. "Was ist Glück? Und warum soll ich es gerade heute haben?" "Weil es der letzte Tag in diesem Jahr ist", antwortete das Kind.
Der Mann nickte. "Das Alte ist zu alt, das Junge noch zu jung", murmelte er. "Und wir sitzen zwischendrin."
"Stimmt." Das Kind nickte. "So hat das meine Mama heute beim Frühstück auch gesagt. Ich habe es aber nicht verstanden."
"Es ist ganz einfach." Der Alte lächelte nun. "Schließe für einen Moment die Augen und fühle! Wie geht es Dir damit? Denke nur an diesen Augenblick! Nicht an gestern, nicht an morgen, nicht an vorhin und nicht an nachher."
Das Kind überlegte und fühlte. "Ganz gut geht es mir damit", antwortete es dann. "Nein, gut. Es geht mit in diesem Augenblick gut."
"Dann wäre dies für diesen Moment so etwas wie Glück?"
Das Kind nickte. "Mit dir reden und über das Glück nachzudenken, fühlt sich gerade sehr gut an."
Der alte Mann nickte. "Das Glück verbirgt sich oft im Jetzt. Es fühlt sich wenig wohl im Gestern und vom Morgen will es gerade noch nichts wissen."
Darüber musste das Kind nachdenken. "Und wenn man diesen Moment mit ins neue Jahr nimmt", sagte es dann, "wird das Glück auch dort zu finden sein. Denn nach jedem Augenblick kommt ein neuer und wieder ein neuer und wieder einer. Ist ganz einfach. Stimmt's?" 
"Stimmt. Das Leben besteht aus Augenblicken, und jeder von ihnen ist anders. Manchmal sehr viel anders, meist ein klitzekleines Bisschen nur. Vergiss das nicht, besonders in Momenten, in denen du dich besonders glücklich oder unglücklich fühlst. Es macht es leichter."
Das Kind nickte. So hatte es die Sache mit dem Glück🍀 noch nicht betrachtet."
"Es klingt einfach", sagte es und schloss die Augen, um den Moment zu fühlen. Als es sie wieder öffnete, war der alte Mann verschwunden, als hätte er sich in Luft aufgelöst. Oder als wäre er nie da gewesen.

Ich finde diese Geschichte so wunderbar passend - zum einen zu meinem Schlüsselsatz für 2019. Wenn ich dann "...einfach mal so dasitze..." kann ich sehr gut auch mal die Augen schließen und dem Augenblick nachfühlen... und zum anderen natürlich auch zum Thema Glück, dass auch in den winzig kleinen Dingen oder Momenten liegen kann.

Dieser Beitrag enthält unbeauftragte und unvergütete Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung!!!!



Ich wünsche uns allen recht viele Gelegenheiten, einfach mal so dasitzen zu können und dem kleinen 🍀 im Augenblick nachspüren zu können. 

In diesem Sinne...

lasst es Euch gut gehen 

&

seid herzlichst gegrüßt von

Lene

Montag, 31. Dezember 2018

Es ist soweit...

... zum Einläuten des neuen Jahres!
Das haben wir früher tatsächlich getan, auch wenn des Glockenseil eher mich im Griff hatte als andersherum. Um so größer war der Spaß 😄


Unser Dezember klingt sehr viel entspannter aus als er begonnen hat,
wofür ich äußerst dankbar bin.
In den letzten Tagen „zwischen den Jahren“ wechselten sich nette Stunden im Familienkreis mit viel Gelegenheit zum schmökern und lesen und Seele baumeln lassen ab.
Und gestern waren wir noch im Kino...
...wir haben uns „Astrid“ angesehen. Ein Film über die Jugendzeit von Astrid Lindgren, der uns wirklich sehr berührt hat. All ihre Geschichten haben etwas gemeinsam - sie sind nicht über Kinder, sondern direkt aus der Perspektive von Kindern geschrieben. Und das ist ihr besonderes Geheimnis, welches ihre Leser so begeistert, obwohl längst nicht nur von heiler Welt die Rede ist.

Die Musik zum Film geht nicht nur ins Ohr
(Unbeauftragte und unvergütete Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung)


Und zum guten Schluss möchte ich keinesfalls vergessen, dass ein kleiner Schäfer mit seiner Herde noch eine neue Heimat-Weide suchte...
Das Los hat entschieden, dass er künftig bei
Nicole
(Unbeauftragte und unvergütete Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung) 
sein Zuhause finden wird.
Ich wünsche Euch ganz viel Freude daran!!!



 Nun also wünsche ich Euch allen 
einen ganz bunten Glitzer-Funken-sprühenden Übergang 
ins neue Jahr - 
kommt dort gesund und wohlbehalten an!
Möge es ein tolles, überraschend-schönes, fröhliches und 
vor allem gesundes Jahr für uns alle werden!

Herzlichste Grüße,

☆ Lene ☆

Montag, 24. Dezember 2018

Zur Weihnacht...

✰🎄✰

Ich wünsche Euch allen ein frohes, genussvolles, besinnliches, harmonisches, kerzenfunkelndes  
und
gesegnetes Weihnachtsfest!
✬✬✬
Habt lieben Dank für all den netten Austausch hier auf dem Blögchen und anderswo -
kurzum für das Miteinander rund ums Jahr!




Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet Euch nicht!
Siehe, ich verkündige Euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, 
der Herr in der Stadt Davids.
(Lukas 2, 10-11)

⭐⭑🌟⭑⭐

Sonntag, 23. Dezember 2018

Eine Reise durch den Advent...

... ist eine schöne Idee von Nicole. An 24 Tagen lassen uns 24 Blogger*innen teilhaben an ihren Gedanken, Geschichten, Rezepten und Tipps zum Thema Advent. Heute darf ich meinen Beitrag veröffentlichen.

Und welcher Hinweis hier natürlich nicht fehlen darf: "...dieser Beitrag kann unbeauftragte/unvergütete Werbung enthalten in Form von Verlinkungen, Namens-und Ortsnennung"

Ich hab Euch eine kleine Geschichte mitgebracht, die beim Lesen wieder meine Erinnerungen an die Weihnachtsfeste meiner Kindheit weckte. Immerhin trennen uns nur noch 2 Tage vom diesjährigen Weihnachtsfest.
Geschrieben hat diese Geschichte die Schriftstellerin Gertrud Storm (1865-1936), die Tochter von Theodor Storm. Ich hab sie gefunden in dem Büchlein „Winterfreude“  - erschienen im esslinger-Verlag

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Weihnachten
Wenn das alte, liebe Weihnachtsfest wieder naht und ich mich in eine rechte Weihnachtsstimmung versetzen will, setze ich mich in der Dämmerung in einen tiefen Lehnstuhl. Von draußen wirft die Laterne traulich ein mattes Licht durch die Fenster. Ich schließe die Augen und bald bin ich daheim in unserem großen, alten Hause in Husum in der Wasserreihe.

Meine Geschwister und ich, wir sind wieder Kinder. Es wird einmal wieder Weihnachten und wir Kinder leben in goldenen Träumen, bis das im Leben so seltene Wunder eintritt, dass diese Träume in dem brennenden Weihnachtsbaum verkörpert vor uns stehen. Draußen auf den stillen Wegen des Gartens, den Sträuchern und alten Bäumen liegt glitzernder Schnee.




Im ganzen Hause duftet es nach Tannen und braunen Weihnachtskuchen. Feststimmung guckt schon aus allen Ecken, wie eine Ahnung vom Weihnachtsabend.

Es weihnachtet sehr, die Heimlichkeiten wachsen mit jedem Tage. Vater schließt sich immer häufiger in seiner Studierstube ein, und wir Kinder, die wir um die Zeit der Weihnacht gerne an den Türen lauschen, hören ihn die Tür des Nussbaumschranks öffnen und leise wieder schließen. Dieser Nussbaumschrank birgt in seinem Innern alle Geheimnisse und Wunder fürs Weihnachtsfest. In einem unbewachten Augenblick treten wir doch ins Zimmer. Vater schließt schnell den Schrank, dann nimmt er uns in seine Arme, macht ein geheimnisvolles Gesicht, sieht uns innig an und sagt mit leiser Stimme nur das Wort: „Weihnachten“. Endlich ertönt der Klang der silbernen Glocke. Wir stürzen die Treppe herunter, die Flügeltüren fliegen auf, wir treten ein, Jung und Alt.

Ein starker Duft von Tannen, brennenden Lichtern und braunen Weihnachtskuchen schlägt uns entgegen - und da steht er, der brennende Baum, im vollen Lichterglanz.



Unser Karl setzt sich ans Klavier und stimmt leise an: „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Wir stimmen alle ein. Das Weihnachtslied ist verklungen, wir umstehen den Baum und lassen der Weihnacht still auf uns wirken.

°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Die diesjährige Adventszeit hat mir leider nur wenige Momente der Muße gelassen, um so mehr hat mich diese kleine Weihnachts-Geschichte berührt und in meine eigene Kindheit versetzt...
Damals gab es, gefühlt, in jedem Dezember Schnee, der die Welt ringsumher verzauberte. Wir konnten rodeln und in einem Jahr konnten wir auf dem Hof sogar ein Iglu bauen.


Ich bin die jüngste von vier Geschwistern. Unser Vater war mit großer Leidenschaft evangelischer Pastor und sein Arbeitszimmer hab ich als gemütlichstes Zimmer im Haus in Erinnerung. Dort gab es eine Sofa-Ecke, in der wir manche Adventsstunde bei leckerem Gebäck und lustigen Spielen verbracht haben und auch einen Schrank, wie ihn Gertrud Storm beschreibt. Mein Opa, der Vater meiner Mutter, hat ihn einst bauen lassen und er hatte sogar Schnitzereien mit Piepmätzen, die ich oft bewundert habe und so manches Mal auch mit einem Pinsel abstauben durfte. Es könnte gut und gern sein, dass in diesem Schrank auch das eine oder andere Weihnachtsgeheimnis versteckt war?
Am Weihnachtsabend wurde unsere Geduld manches Mal auf eine harte Probe gestellt, weil mein Vater oft mehrere Gottesdienste halten musste. Erst danach begann unser Weihnachtsabend -
ganz ähnlich wie bei den Storms - der Duft des Weihnachtsabends von Tannen mit lebendigen Kerzen und Lebkuchen ist mir heute noch präsent. Mein klägliches Flötenspiel unterm Weihnachtsbaum können wir getrost vergessen, aber gemeinsam gesungen haben wir auch, den leuchtenden Weihnachtsbaum im Blick und die Geschenke (noch) im Rücken. Ja, so war das bei uns. Und es war sehr schön, wie es war, finde ich. Und heute ist es mindestens ebenso schön!! 

                                                 Weihnachten ist ein Geschenk!!!

Wie hat mir Jule in ihrem Weihnachtsgruß geschrieben? "...und nächstes Jahr seid Ihr einer mehr..." Recht hat sie, denn nächstes Jahr werden wir Großeltern☺
Dann wird es noch schöner sein!

Das waren meine Gedanken zur 23. Advents-Reise-Etappe und morgen reisen wir mit Nicole in den Heiligabend!

Nun wünsche ich Euch einen wunderschönen, gemütlichen 4. Advent -
macht es Euch schön und genießt die Vorfreude!

Herzlichst, Lene