Sonntag, 20. Januar 2019

Herzenssachen

Ich übe... ja ich übe mich in Achtsamkeit und vor allem mehr Gelassenheit. So ist mein Plan! Es will mir noch nicht zu jeder Gelegenheit gelingen, aber es wird... bestimmt!!! Aber am Donnerstag zum Beispiel hat mir eine berufliche Situation wieder derart zugesetzt, dass ich am Ende des Tages mit einer Migräne der heftigen Sorte heimgekehrt bin. Dabei sollte es ein entspannter Auftakt für ein verlängertes Wochenende werden, welches auch zu meinem Plan gehört. Jeden Monat ein Wochenende + Bonustag! Um so erfreulicher war es, dass ich am Freitagmittag beschwerdefrei war (zumindest der halbe Tag war gerettet!) und wieder mal etwas für mich "tun" konnte.

Da ich ja sehr oft mit Sockenstrickzeug unterwegs bin, wollte ich schon längst mal ein nettes Täschchen haben, wo das Strickwerk unterwegs gut aufgehoben ist, ohne dass die Nadeln sich selbständig machen können...


Man hätte an der Seite noch eine Lochöse einsetzen können, durch die der Faden läuft, aber ich hatte  kein Ösengerät zur Hand und wollte das Täschchen eigentlich auch gar nicht "durchlöchern". Schließlich findet der Faden auch neben der Klappe seinen Weg. Ich bin ganz verliebt in das schöne blaue Täschchen. Und wenn so ein Teil aus eigener Hand fertig ist, sind es nach wie vor besondere Glücksmomente für mich. 

Ja und dann bin ich auf Nicoles "Ein Herz für Blogger"-Aktion aufmerksam geworden...



... und als mir sogar schon das herzige Kärtchen von Kirsten - hab ganz "herz"lichen Dank für die Überraschung - ins Haus flatterte, stand mein Entschluss fest: da möchte ich dabei sein! Et voila...


Meine Kärtchen - ein weiterer Glücksmoment! In den nächsten Tagen werden sie auf Reisen gehen und dieser Beitrag wandert in Nicoles Sammlung.

Dieser Beitrag enthält umbeauftragte und unvergütete Werbung aufgrund Namensnennung und Verlinkung!

Nun wünsche ich Euch einen schönen, hoffentlich ebenso sonnigen Sonntag wie hier in Berlin,
und 
eine mit Glücksmomenten & Herzhüpfern gespickte Woche!
Passt gut auf Euch auf!

Seid herzlichst gegrüßt
von
♥ Lene ♥

Sonntag, 13. Januar 2019

Am Beginn...

... eines neuen Jahres macht sich wohl ein jeder so seine Gedanken. Auch bei mir ist es nicht anders. Inzwischen ist das Jahr zwar nicht mehr ganz so frisch, aber der Alltag ließ sich leider nicht länger aufschieben. Dennoch ist es mir gelungen, nicht gleich wieder in die berufliche Stressfalle zu tappen. Stattdessen hab ich die innere Ruhe zum Lesen und Schmökern genutzt und bin dabei auch auf eine sehr sympathische Aussage von Astrid Lindgren (das Filmerlebnis klingt noch immer nach) gestoßen:

"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen."

Genau das will ich mir zu Herzen nehmen - das soll mein "Rezept" für 2019 sein. Nicht ständig irgendwas (Nützliches) tun müssen, sondern wirklich mal "die Seele baumeln lassen", die Hände in den Schoß legen, schauen und hören was so passiert, wenn eigentlich gar nix passiert...

Auf der anderen Seite aber hab ich u.a. den Wunsch an mich, dass mein Blögchen wieder "lebendiger" wird und da kam mir zunächst (irgendwie ganz spontan?) die Idee, den 13ten eines jeden Monats zum 🍀 "Glückstag" 🍀 zu ernennen. Vielerorts hat diese Zahl ja einen negativen Ruf und es wird vermieden, sie überhaupt zu erwähnen. Sie gilt allgemein sogar als Unglückszahl. Ich werde hier auch keinen Aberglauben aus der Welt räumen können. Aber warum der viel gemiedenen Zahl nicht mal Raum geben und etwas Gutes tun? 

Zum Auftakt gibt es eine kleine, nette Geschichte vom Glück...

Das Glück im Augenblick
Autorin Elke Bräunling aus ihrer Geschichtensammlung

"Alles Gute zum neuen Jahr", sagte das Kind zu dem alten Mann, der neben der Bäckerei auf der Bank saß, "und viel Glück."
Es sagte dies zu jedem, den es heute traf, denn es war Silvester und es wollte höflich sein. Wer höflich ist, erfreut die Menschen, hatte die Großmutter es gelehrt. Und eine Freude bereiten, machte Freude. War es denn nicht schön, ein Jahr damit zu beenden, dass man sich freute?
Das mit der Höflichkeit übte das Kind noch. Dies war nämlich keine einfache Sache und nur wenige Menschen schienen es gelernt zu haben. Oder sie hatten es vergessen. Sehr glücklich sahen sie nämlich nicht aus an diesem Silvestertag. Sie waren auch nicht sehr höflich und es sah aus, als hätten sie ihre Freude vergessen. Oder verloren. Die wenigsten hörten dem Kind zu, noch weniger antworteten ihm.
"Glück?", fragte nun auch der alte Mann, der auf der Bank saß und fror. Er war der einzige, der antwortete. "Was ist Glück? Und warum soll ich es gerade heute haben?" "Weil es der letzte Tag in diesem Jahr ist", antwortete das Kind.
Der Mann nickte. "Das Alte ist zu alt, das Junge noch zu jung", murmelte er. "Und wir sitzen zwischendrin."
"Stimmt." Das Kind nickte. "So hat das meine Mama heute beim Frühstück auch gesagt. Ich habe es aber nicht verstanden."
"Es ist ganz einfach." Der Alte lächelte nun. "Schließe für einen Moment die Augen und fühle! Wie geht es Dir damit? Denke nur an diesen Augenblick! Nicht an gestern, nicht an morgen, nicht an vorhin und nicht an nachher."
Das Kind überlegte und fühlte. "Ganz gut geht es mir damit", antwortete es dann. "Nein, gut. Es geht mit in diesem Augenblick gut."
"Dann wäre dies für diesen Moment so etwas wie Glück?"
Das Kind nickte. "Mit dir reden und über das Glück nachzudenken, fühlt sich gerade sehr gut an."
Der alte Mann nickte. "Das Glück verbirgt sich oft im Jetzt. Es fühlt sich wenig wohl im Gestern und vom Morgen will es gerade noch nichts wissen."
Darüber musste das Kind nachdenken. "Und wenn man diesen Moment mit ins neue Jahr nimmt", sagte es dann, "wird das Glück auch dort zu finden sein. Denn nach jedem Augenblick kommt ein neuer und wieder ein neuer und wieder einer. Ist ganz einfach. Stimmt's?" 
"Stimmt. Das Leben besteht aus Augenblicken, und jeder von ihnen ist anders. Manchmal sehr viel anders, meist ein klitzekleines Bisschen nur. Vergiss das nicht, besonders in Momenten, in denen du dich besonders glücklich oder unglücklich fühlst. Es macht es leichter."
Das Kind nickte. So hatte es die Sache mit dem Glück🍀 noch nicht betrachtet."
"Es klingt einfach", sagte es und schloss die Augen, um den Moment zu fühlen. Als es sie wieder öffnete, war der alte Mann verschwunden, als hätte er sich in Luft aufgelöst. Oder als wäre er nie da gewesen.

Ich finde diese Geschichte so wunderbar passend - zum einen zu meinem Schlüsselsatz für 2019. Wenn ich dann "...einfach mal so dasitze..." kann ich sehr gut auch mal die Augen schließen und dem Augenblick nachfühlen... und zum anderen natürlich auch zum Thema Glück, dass auch in den winzig kleinen Dingen oder Momenten liegen kann.

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Ich wünsche uns allen recht viele Gelegenheiten, einfach mal so dasitzen zu können und dem kleinen 🍀 im Augenblick nachspüren zu können. 

In diesem Sinne...

lasst es Euch gut gehen 

&

seid herzlichst gegrüßt von

Lene

Montag, 31. Dezember 2018

Es ist soweit...

... zum Einläuten des neuen Jahres!
Das haben wir früher tatsächlich getan, auch wenn des Glockenseil eher mich im Griff hatte als andersherum. Um so größer war der Spaß 😄


Unser Dezember klingt sehr viel entspannter aus als er begonnen hat,
wofür ich äußerst dankbar bin.
In den letzten Tagen „zwischen den Jahren“ wechselten sich nette Stunden im Familienkreis mit viel Gelegenheit zum schmökern und lesen und Seele baumeln lassen ab.
Und gestern waren wir noch im Kino...
...wir haben uns „Astrid“ angesehen. Ein Film über die Jugendzeit von Astrid Lindgren, der uns wirklich sehr berührt hat. All ihre Geschichten haben etwas gemeinsam - sie sind nicht über Kinder, sondern direkt aus der Perspektive von Kindern geschrieben. Und das ist ihr besonderes Geheimnis, welches ihre Leser so begeistert, obwohl längst nicht nur von heiler Welt die Rede ist.

Die Musik zum Film geht nicht nur ins Ohr
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Und zum guten Schluss möchte ich keinesfalls vergessen, dass ein kleiner Schäfer mit seiner Herde noch eine neue Heimat-Weide suchte...
Das Los hat entschieden, dass er künftig bei
Nicole
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sein Zuhause finden wird.
Ich wünsche Euch ganz viel Freude daran!!!



 Nun also wünsche ich Euch allen 
einen ganz bunten Glitzer-Funken-sprühenden Übergang 
ins neue Jahr - 
kommt dort gesund und wohlbehalten an!
Möge es ein tolles, überraschend-schönes, fröhliches und 
vor allem gesundes Jahr für uns alle werden!

Herzlichste Grüße,

☆ Lene ☆

Montag, 24. Dezember 2018

Zur Weihnacht...

✰🎄✰

Ich wünsche Euch allen ein frohes, genussvolles, besinnliches, harmonisches, kerzenfunkelndes  
und
gesegnetes Weihnachtsfest!
✬✬✬
Habt lieben Dank für all den netten Austausch hier auf dem Blögchen und anderswo -
kurzum für das Miteinander rund ums Jahr!




Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet Euch nicht!
Siehe, ich verkündige Euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, 
der Herr in der Stadt Davids.
(Lukas 2, 10-11)

⭐⭑🌟⭑⭐

Sonntag, 23. Dezember 2018

Eine Reise durch den Advent...

... ist eine schöne Idee von Nicole. An 24 Tagen lassen uns 24 Blogger*innen teilhaben an ihren Gedanken, Geschichten, Rezepten und Tipps zum Thema Advent. Heute darf ich meinen Beitrag veröffentlichen.

Und welcher Hinweis hier natürlich nicht fehlen darf: "...dieser Beitrag kann unbeauftragte/unvergütete Werbung enthalten in Form von Verlinkungen, Namens-und Ortsnennung"

Ich hab Euch eine kleine Geschichte mitgebracht, die beim Lesen wieder meine Erinnerungen an die Weihnachtsfeste meiner Kindheit weckte. Immerhin trennen uns nur noch 2 Tage vom diesjährigen Weihnachtsfest.
Geschrieben hat diese Geschichte die Schriftstellerin Gertrud Storm (1865-1936), die Tochter von Theodor Storm. Ich hab sie gefunden in dem Büchlein „Winterfreude“  - erschienen im esslinger-Verlag

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Weihnachten
Wenn das alte, liebe Weihnachtsfest wieder naht und ich mich in eine rechte Weihnachtsstimmung versetzen will, setze ich mich in der Dämmerung in einen tiefen Lehnstuhl. Von draußen wirft die Laterne traulich ein mattes Licht durch die Fenster. Ich schließe die Augen und bald bin ich daheim in unserem großen, alten Hause in Husum in der Wasserreihe.

Meine Geschwister und ich, wir sind wieder Kinder. Es wird einmal wieder Weihnachten und wir Kinder leben in goldenen Träumen, bis das im Leben so seltene Wunder eintritt, dass diese Träume in dem brennenden Weihnachtsbaum verkörpert vor uns stehen. Draußen auf den stillen Wegen des Gartens, den Sträuchern und alten Bäumen liegt glitzernder Schnee.




Im ganzen Hause duftet es nach Tannen und braunen Weihnachtskuchen. Feststimmung guckt schon aus allen Ecken, wie eine Ahnung vom Weihnachtsabend.

Es weihnachtet sehr, die Heimlichkeiten wachsen mit jedem Tage. Vater schließt sich immer häufiger in seiner Studierstube ein, und wir Kinder, die wir um die Zeit der Weihnacht gerne an den Türen lauschen, hören ihn die Tür des Nussbaumschranks öffnen und leise wieder schließen. Dieser Nussbaumschrank birgt in seinem Innern alle Geheimnisse und Wunder fürs Weihnachtsfest. In einem unbewachten Augenblick treten wir doch ins Zimmer. Vater schließt schnell den Schrank, dann nimmt er uns in seine Arme, macht ein geheimnisvolles Gesicht, sieht uns innig an und sagt mit leiser Stimme nur das Wort: „Weihnachten“. Endlich ertönt der Klang der silbernen Glocke. Wir stürzen die Treppe herunter, die Flügeltüren fliegen auf, wir treten ein, Jung und Alt.

Ein starker Duft von Tannen, brennenden Lichtern und braunen Weihnachtskuchen schlägt uns entgegen - und da steht er, der brennende Baum, im vollen Lichterglanz.



Unser Karl setzt sich ans Klavier und stimmt leise an: „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Wir stimmen alle ein. Das Weihnachtslied ist verklungen, wir umstehen den Baum und lassen der Weihnacht still auf uns wirken.

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Die diesjährige Adventszeit hat mir leider nur wenige Momente der Muße gelassen, um so mehr hat mich diese kleine Weihnachts-Geschichte berührt und in meine eigene Kindheit versetzt...
Damals gab es, gefühlt, in jedem Dezember Schnee, der die Welt ringsumher verzauberte. Wir konnten rodeln und in einem Jahr konnten wir auf dem Hof sogar ein Iglu bauen.


Ich bin die jüngste von vier Geschwistern. Unser Vater war mit großer Leidenschaft evangelischer Pastor und sein Arbeitszimmer hab ich als gemütlichstes Zimmer im Haus in Erinnerung. Dort gab es eine Sofa-Ecke, in der wir manche Adventsstunde bei leckerem Gebäck und lustigen Spielen verbracht haben und auch einen Schrank, wie ihn Gertrud Storm beschreibt. Mein Opa, der Vater meiner Mutter, hat ihn einst bauen lassen und er hatte sogar Schnitzereien mit Piepmätzen, die ich oft bewundert habe und so manches Mal auch mit einem Pinsel abstauben durfte. Es könnte gut und gern sein, dass in diesem Schrank auch das eine oder andere Weihnachtsgeheimnis versteckt war?
Am Weihnachtsabend wurde unsere Geduld manches Mal auf eine harte Probe gestellt, weil mein Vater oft mehrere Gottesdienste halten musste. Erst danach begann unser Weihnachtsabend -
ganz ähnlich wie bei den Storms - der Duft des Weihnachtsabends von Tannen mit lebendigen Kerzen und Lebkuchen ist mir heute noch präsent. Mein klägliches Flötenspiel unterm Weihnachtsbaum können wir getrost vergessen, aber gemeinsam gesungen haben wir auch, den leuchtenden Weihnachtsbaum im Blick und die Geschenke (noch) im Rücken. Ja, so war das bei uns. Und es war sehr schön, wie es war, finde ich. Und heute ist es mindestens ebenso schön!! 

                                                 Weihnachten ist ein Geschenk!!!

Wie hat mir Jule in ihrem Weihnachtsgruß geschrieben? "...und nächstes Jahr seid Ihr einer mehr..." Recht hat sie, denn nächstes Jahr werden wir Großeltern☺
Dann wird es noch schöner sein!

Das waren meine Gedanken zur 23. Advents-Reise-Etappe und morgen reisen wir mit Nicole in den Heiligabend!

Nun wünsche ich Euch einen wunderschönen, gemütlichen 4. Advent -
macht es Euch schön und genießt die Vorfreude!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 9. Dezember 2018

9. Teezember

(Ich schicke voraus: Dieser Post enthält unbeauftragte und unvergütete Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung)

Ja, Ihr lest ganz richtig, es ist kein Schreibfehler meinerseits. Es geht heute um ein 25tel der wunderbaren Adventsidee von Claudia,

dem...


In unserem Kalender gibt es allerdings 25 "Türchen" - weil es 25 Mitmach-Bewerberinnen gab, dürfen wir uns nun auf ein Bonus-Türchen oder besser gesagt Tee-chen am letzten Tag des Jahres freuen!

Ich darf sagen, dass ich mich wirklich sehr über diese besondere Form der Blog-Gemeinschaft freue und sehr gern ein Teil davon bin. Allerdings und das macht mich recht traurig, hatte ich bisher einfach nicht die rechte Muße, meine tägliche Tee-Zeremonie auch zu zelebrieren. Die letzten Wochen waren beruflich nochmal eine Schippe drauf und somit extrem stressig und haben mir sehr viel abverlangt. Und schließlich erreichte uns noch eine ganz traurige Nachricht aus dem Freundeskreis...
Dennoch hoffe ich sehr, dass meine Tee-Brieflein rechtzeitig an den 24 Zielen angekommen sind!
Ich habe den Tee mit Bedacht so ausgewählt - vielleicht war es auch meiner nervlichen Lage geschuldet? In jedem Fall dachte ich, ein Schutzengel kann jedem nur willkommen sein, oder? 


Er duftete so herrlich nach gemütlicher Beschaulichkeit und ruhigen Momenten bei Kerzenschein. Wie gemacht für unseren Teezember. Und passt nicht auch eine kleine Geschichte zum Tee-Genuss bei Kerzenschein? Ich fand ja! So könnt Ihr heute zum Tee einen kleinen süßen Gaumenkitzel und 
eine Engelsgeschichte genießen. Der Gedanke freut mich sehr!


Unerwähnt möchte ich auch nicht lassen, dass mich vor einigen Tagen ganz liebe Post von Gabi erreichte. An dieser Stelle möchte ich ihr schon mal ganz lieben Dank sagen für die wunderschönen Untersetzer mit Shibori-Stickerei, die mir eine Riesenfreude bereitet haben und die Worte auf der Weihnachtskarte natürlich auch. Ein ganz persönlicher Gruß per "Schnecken"post folgt natürlich noch. Ich hoffe nämlich sehr, dass der 2. Teil des Advents sich für mich dann doch endlich etwas ruhiger, besinnlicher gestaltet. 
Jedenfalls sind ein paar entsprechende Highlights geplant - der alljährlich gemeinsam gestaltete Weihnachtsgottesdienst in der Werkstatt mit anschließendem gemütlichen Beisammensein mit den Kolleg*innen beim Gaumenschmaus, das Weihnachtsbaum-Sägen im vor Ort im uckermärkischen Wald mit dem Herzallerliebsten und ein Advents-Orgelkonzert in der Kirche bei Kerzenschein mit der Schwester und nicht zuletzt mit dem Basteln und Schreiben ganz persönlicher Weihnachtspost!
U.a. an jemanden, den ich dieser Tage nach 29 Jahren Sendepause wiedergefunden hab!!! 

Nun aber möchte ich all denen, die hier lesen und kommentieren, wenn ihnen danach ist, noch eine kleine Freude (im wahrsten Wortsinn) machen... 
Gestern waren wir gemeinsam mit Suse & Flo in Herrnhut (da wo die schönen Sterne herkommen). Leider war der Anlass ein ganz trauriger, denn wir mussten uns von Dieter verabschieden, der mit 48 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist...
Vor der Heimkehr blieb doch noch ein Moment Zeit, ins Stammhaus der Herrnhuter Sterne zu gehen, in dem es noch viiiiiel mehr als Sterne gab und... 

... gebt fein acht, ich hab Euch etwas (Kleines) mitgebracht. 
Es ist allerdings kein Stern, das schicke ich voraus.

Es ist ein Schäfer mit Schäfchen, so klein, dass er in eine Walnuss-Schale passt...


Ich war total entzückt und hab sofort an Euch gedacht. Liebend gern würde ich einem/einer von Euch eine Freude damit bereiten. Ihr müsst mir einfach nur ein Zeichen geben in Form eines Kommentars. Und sollten sich wirklich mehrere dafür begeistern, dann entscheidet das Los. 

Nun wünsche ich Euch allen 
einen "wunder"vollen, kerzenhellen, 
von Tee-gewärmten, von besinnlichen Momenten gespickten, 
von besonderen Genüssen begleiteten und von Engeln behüteten,
 (2.) Advent!

Herzlichst, Eure Lene

Montag, 22. Oktober 2018

Unterm Leuchtturm...


links vom Leuchtturm unter dem kleinen Spitzdach standen unsere Betten


... haben wir 4 Nächte wohlbehütet genächtigt. 
Wie es dazu kam?
Es war eine wunderschöne Geschenkidee des Herzallerliebsten.
"Wie wärs..." fragte er im Frühling, "...wenn wir Deinen Geburtstag diesmal gemeinsam mit Babsi auf ihrer Lieblingsinsel feiern?" Schön wär's!!!
Meine Freundin Babsi und ihr Jörg genießen das Insel-Feeling von Texel (Werbung aufgrund Ortsnennung) schon seit vielen Jahren so oft es geht, weil sie für die Beiden (die in NRW zu Hause sind) relativ schnell zu erreichen ist. Und weil wir von Natur aus neugierig und inzwischen auch ziemlich reiselustig sind, wurde aus der schönen Idee Wirklichkeit.
Babsi und ich waren ursprünglich - vor gefühlt gaaaanz vielen Jahren - Brieffreundinnen und haben uns anfangs auch noch "richtige Briefe" geschrieben. Doch irgendwann ist es in emails übergangen und nun schreiben wir uns schon seit einigen Jahren an jedem Abend einen Gruß und fühlen uns sehr verbunden.
Es ist tatsächlich schon 7 Jahre her, dass wir uns das erste mal von Angesicht zu Angesicht gesehen haben - damals sind wir gerade hier oben in unser Nest gezogen.

Weil es organisatorisch einfach nicht anders ging, konnten wir nur einen - unseren letzten - Tag auf der Insel gemeinsam unterwegs sein.
Es war ein ganz schöner, lustiger und genussvoller Tag als Höhepunkt der Reise!

Aber zuvor...


sind wir unter dem Schutz des Regenbogens gereist,


mit der Fähre aufs (noch) unbekannte Eiland gelangt


haben Häuser geguckt, die so gemütlich aussehen...




Schafen tief in die Augen geschaut...


und natürlich ausgedehnte Spaziergänge auf endlos scheinendem Strand & Dünen unternommen




den Leuchtturm erklommen mit seinen 188 gewendelten Stufen


den Leuchtturmwärter bei dringenden Geschäften gestört


und von oben bis zum Ende der Welt geschaut.


Hier und da ein Schwätzchen mit dem Fasan an der Terrasse gehalten


und dann endlich die Erlebnisse mit Freunden geteilt...

ultraleckeren Kibbeling (Kabeljau-Filet in Bierteig knusprig ausgebacken) mit Remoulade genossen,

sahniges Eis vom Bauernhof geschleckt


gemeinsam am Strand und...


im Dünengebiet gewandert,


um die kleinen De Muy-Rinder zu entdecken, die aufgrund der ausgetrockneten Wasserläufe allerdings leider nicht zu finden waren.

Nach dem Abendessen noch durch die Stadt geschlendert...


und einen traumhaft schönen Sternenhimmel (leider kein Bild) bewundert, den wir hier in der Großstadt selten oder nie zu sehen bekommen.

So schnell war der Tag zu viert vorüber. Es hat großen Spaß gemacht und weil es so schön war, haben wir uns gleich versprochen, dass nun nicht noch einmal 7 Jahre vergehen werden bis wir uns wiedersehen.

Nee, ganz im Gegenteil, für nächstes Jahr ist ein gemeinsames Erlebnis auf unserer Lieblingsinsel Rügen (Werbung aufgrund Ortsnennung) geplant. Schon jetzt ein Grund zur Vorfreude!!!

Übrigens, wie wir bei der Ankunft erfuhren, waren wir zu Gast beim ehemaligen Leuchtturmwärter und seiner Frau - ein sehr nettes Ehepaar. Man fühlte sich zu Haus wie bei Oma & Opa. Das Frühstück wurde für alle Feriengäste gemeinsam um 9 Uhr in der Wohnküche von Frans en Els serviert.

Und diesen Anblick werden wir sicher nicht vergessen...


ein Leuchtturm so nah!!!

Wir haben nicht nach Attraktionen und Action gesucht, sondern nach dem Wind, den Wellen, dem Strandsand, nach Beschaulichkeit & Ruhe auf einem überschaubaren Eiland. All das haben wir gefunden und noch einiges mehr! Es war wunderbar, die Erlebnisse mit Freunden teilen zu können!!!
Fortsetzung folgt...

Und nun beginnen hier und anderswo schon die Vorbereitungen für eine gemütliche & heimelige Advents- und Weihnachtszeit! Ich freu mich drauf!

Ich wünsche Euch eine schöne Woche mit möglichst wenig Stress und viel Genuss!

Herzlichst

°°°@ Lene @°°°